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    Westerwaldkreis

    Häuslebauer aufgepasst: Im Westerwald sind die Grundstücke noch günstig

    Wer auf der Suche nach günstigem Bauland ist, wird im Westerwaldkreis noch gut fündig, wenn man vielleicht mal von den Arealen rund um den ICE-Bahnhof in Montabaur und die Autobahn A 3 absieht. Das geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Landesamt jetzt vorgelegt hat. Demnach betrug 2016 der durchschnittliche Kaufpreis, der im Westerwald für baureifes Land bezahlt wurde, 77 Euro pro Quadratmeter.

    Wie vergleichsweise preiswert der Kauf eines Grundstückes im Kreis ist, lässt sich auch am landesweiten Durchschnittswert ablesen. Denn der lag im abgelaufenen Jahr bei 133 Euro. Selbst wenn man nur die 24 Landkreise betrachtet, hat sich der Durchschnitt bei 110 Euro pro Quadratmeter eingependelt, liegt also deutlich über WW-Schnitt. Spitzenreiter in der „Kreis-Tabelle“ ist der Rhein-Pfalz-Kreis mit 293 Euro, gefolgt von Mainz-Bingen (238 Euro) und Germersheim (204 Euro). Am käuferfreundlichen Ende der Skala liegen die Vulkaneifel (31 Euro), Cochem-Zell (42 Euro) und mit 43 Euro je Quadratmeter auch der Nachbarkreis Altenkirchen. Während man im Rhein-Lahn-Kreis (67 Euro) noch günstiger wegkommt als im Westerwald, braucht man in Neuwied (97 Euro) und Mayen-Koblenz (107 Euro) ein dickeres Portemonnaie, um Bauland zu erwerben.

    Ganz anders muss man laut den Statistikern in die Tasche greifen, wenn man Grund in einer der kreisfreien Städte im Land erwerben will. Hier kommt man zwar auch in Pirmasens (72 Euro) und Zweibrücken (96 Euro) noch vergleichsweise günstig weg, für die Landeshauptstadt Mainz braucht man aber schon einiges an Rücklagen in der Nachttischschublade: Hier kostete 2016 der Quadratmeter baureifes Land im Schnitt 767 Euro. Das liegt um fast das Zehnfache höher als der Mittelwert im WW-Land. Mit deutlichem Abstand folgt Ludwigshafen mit 388 Euro auf Platz zwei.

    429 „Kauffälle“ (dazu gehören neben baureifem Land auch Industrieland und Rohbauland) zählte das Statistische Landesamt im vergangenen Jahr im Westerwaldkreis. Darunter fallen alle Transaktionen ab einer Größe von 100 Quadratmetern. Alles zusammen wurde dabei eine Fläche von 448.000 Quadratmetern veräußert. Die Gesamtkaufsumme lag dabei bei mehr als 28,4 Millionen Euro. Den Hauptanteil macht hier das baureife Land aus. In diesem Bereich wurden im zurückliegenden Jahr 379 Kaufverträge unterschrieben, insgesamt wechselten somit rund 320.000 Quadratmeter den Besitzer.

    Kaufinteressierte müssen aber künftig mit weiter steigenden Preisen rechnen. Denn die 133 Euro, die landesweit im Schnitt für baureifes Land gezahlt wurden, sind ein Höchstwert. Noch im Jahr 2015 lag der Mittelwert bei 122 Euro, im Jahr 2006 waren es 100 Euro, 1997 gerade einmal 64 Euro pro Quadratmeter.

    Lexikon: Baureifes Land

    Als baureifes Land werden in Rheinland-Pfalz Grundstücke bezeichnet, wenn sie in einem Bebauungsplan als Bauland festgesetzt sind. Die Grundstücke müssen durch Verkehrsanlagen und Versorgungseinrichtungen für die Bebauung in ortsüblicher Weise ausreichend erschlossen sein, sodass eine Bebauung sofort möglich ist. Soweit noch kein Bebauungsplan aufgestellt ist, gelten Grundstücke auch dann als baureif, wenn sie ausreichend erschlossen, nach der Verkehrsauffassung Bauland sind und nach der baulichen Entwicklung der Gemeinde zur Bebauung unmittelbar anstehen.

    Von unserem Redakteur Markus Kratzer

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