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    Hachenburg: 140 Westerburger Schüler gehen elektronisch auf historische Schatzsuche

    Wenn 140 Schüler der Berufsbildenden Schule Westerburg sich auf elektronische Schatzsuche in Hachenburg begeben, erwacht die Stadt zum Leben.

    Im Rahmen des Projektes „denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule“, das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz finanziell unterstützt wird, lernen die Schüler gebaute Geschichte zu erleben und Denkmäler als Teil des kulturellen Erbes zu betrachten. In einem Schuljahr haben die Elftklässler im Gemeinschaftskundeunterricht fünf Vorschläge für eine Geocaching-Tour durch Hachenburg erarbeitet.

    Unterstützt wurden sie dabei von Stadtarchivar Jens Friedhoff und den Fachlehrern Carina Sackewitz, Günter Klein und Christian Dörge. Vor dem Ersten Kreisbeigeordneten Kurt Schüler und einer Jury, die von Schulleiter Joachim Dell, Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig und Jens Friedhoff gebildet wurde, stellten die Schüler jetzt ihr Konzept einer Stadtführung für Jugendliche und junge Erwachsene vor. Die originellste und praktikabelste Lösung soll nach einer Evaluation im Sommer der Öffentlichkeit zugänglich sein. Das heißt, die Koordinaten der Geocaching-Tour sollen an historisch bedeutsamen Orten über QR-Codes per Smartphone dechiffriert werden können.

    Bei der Auswahl des vielversprechendsten Konzeptes hatten die Jurymitglieder die Qual der Wahl. Die Schüler stellten nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt vom Burggarten bis zum Cadillac Museum vor, wo in kleinen Behältern - sogenannten „Geocaches“ - Hinweise für den weiteren Verlauf der Route verborgen werden sollen. Sie präsentierten auch eigene Werbekonzepte, die auf Markenlogos, Apps und soziale Netzwerke im Internet setzen. Eine Projektgruppe ließ die Kulturdenkmäler der Stadt aus der Ich-Perspektive ihre spannende Geschichte erzählen. Dabei schlüpften die Referenten in die Rolle des Schlosses, des Poppenturmes oder eines mahnenden Stolpersteines in der Judengasse. Eine andere Gruppe lud befreundete „Geocacher“ aus Köln und München zum Dialog ein, die das Publikum mit ihrer Freude am Rätselraten ansteckten.

    Am Ende wählte die Jury den Beitrag mit dem Markenlogo „Geolution“ aus, der auf Facebook-Präsenz und eine eigene Homepage setzt. Der halbstündige Stadtrundgang via Smartphone soll durch den Burggarten und die Altstadt bis zum Landschaftsmuseum führen. Die Gewinner werden darüber ins Rathaus Hachenburg eingeladen und machen einen Ausflug nach Mainz.

    Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Keine der vorgestellten Ideen soll verloren gehen. Die verschiedenen Konzepte sollen wenn möglich verfeinert und kombiniert werden. Das große Engagement und die hohe Professionalität der Teilnehmer wurden von Schul- und Projektleitung ausdrücklich gewürdigt. „Wir brauchen mehr solchen Unterricht, der Spaß macht und die Fantasie beflügelt“, resümierte Joachim Dell. German Bell

    Montabaur Hachenburg
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