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Montabaur

FOC Montabaur: La Place-Restaurantkette ist zahlungsunfähig

Die La Place GmbH, deutsche Tochtergesellschaft des größten niederländischen Warenhauskonzerns Vroom & Dreesmann (V&D), hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

Das zuständige Insolvenzgericht Zweibrücken hat daraufhin Rechtsanwalt Robert Schiebe zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Neben den beiden Systemgastronomiebetrieben in den Outlets Zweibrücken und Metzingen ist davon auch das FOC in Montabaur betroffen. Konkret geht es am Standort des Fashion Outlets in der Kreisstadt um 32 Arbeitsplätze. Diese sind aber laut Christoph Glatt von der Anwaltskanzlei Schiebe und Collegen nicht gefährdet. Auf Anfrage unserer Zeitung sagte er, dass der Betrieb am Standort Montabaur weitergeführt werden soll. Anders sieht es indes im Outletcenter in Metzingen aus. Dort war bereits vor Antragstellung beschlossen worden, das Restaurant dicht zu machen.

Hintergrund der Insolvenz der La Place GmbH ist das Ende Dezember 2015 angeordnete Insolvenzverfahren der Konzernmutter Vroom & Dreesmann (V&D), die unter anderem 63 Warenhäuser in den Niederlanden betreibt. In den vergangenen Jahren musste V&D immer wieder Umsatzrückgänge und Verluste verzeichnen. Eine erfolgreiche Sparte des Konzerns bildet jedoch die Tochter La Place B.V., die 2014 einen Umsatz von 230 Millionen Euro erzielte und zu der auch die drei deutschen Restaurants der La Place GmbH gehören. Es bestehen insgesamt weit mehr als 100 Systemgastronomiebetriebe – vor allem in den Niederlanden. Rund 10 000 Mitarbeiter sind betroffen. An den drei deutschen Standorten sind 117 Mitarbeiter betroffen.

„Die Stabilisierung des Geschäftsbetriebs ist bereits gelungen. Ziel bleibt die erfolgreiche Einbindung des grenzüberschreitenden Insolvenzverfahrens in die Sanierung des niederländischen Konzerns. Die Arbeitsplätze in Deutschland wollen wir erhalten“, erklärt Insolvenzverwalter Robert Schiebe von der Kanzlei Schiebe und Collegen.

„La Place B.V. scheint gut zu laufen“, betont auch Christoph Glatt im Gespräch mit unserer Zeitung. Deshalb geht es nun um die Sanierung der Systemgastronomiebetriebe und darum, einen Investor zu finden, der alles komplett übernimmt. sm

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