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    Seck/Irmtraut

    Feuerteufel von Polizei gefasst

    Der Feuerteufel von Seck und Irmtraut scheint gefasst. Ein 16-Jähriger aus der Verbandsgemeinde Rennerod hat gestanden, die drei Brände in den Ortschaften Seck und Irmtraut (die WZ berichtete) gelegt zu haben. Über sein Motiv schweigt er sich aus. Der Jugendliche ist strafrechtlich ein bislang unbescholtenes Blatt.

    Einsatzfahrzeuge der Polizei und Feuerwehr stehen auf einem Feldweg bei Seck. Bei dem Brand am 26. Juni wurden ein landwirtschaftlicher Anhänger, mehrere Reifen sowie Scheunenbauteile zerstört. Ein 16-Jähriger gestand, das Feuer gelegt zu haben, ebenso wie zwei weitere Brände.
    Einsatzfahrzeuge der Polizei und Feuerwehr stehen auf einem Feldweg bei Seck. Bei dem Brand am 26. Juni wurden ein landwirtschaftlicher Anhänger, mehrere Reifen sowie Scheunenbauteile zerstört. Ein 16-Jähriger gestand, das Feuer gelegt zu haben, ebenso wie zwei weitere Brände.
    Foto: Sascha Ditscher

    Seck/Irmtraut - Der Feuerteufel von Seck und Irmtraut scheint gefasst. Ein 16-Jähriger aus der Verbandsgemeinde Rennerod hat gestanden, die drei Brände in den Ortschaften Seck und Irmtraut (die WZ berichtete) gelegt zu haben. Über sein Motiv schweigt er sich aus. Der Jugendliche ist strafrechtlich ein bislang unbescholtenes Blatt.

    Das erste Ziel des mutmaßlichen Brandstifters war am Dienstag, 26. Juni, eine Feldscheune in der Gemarkung Seck. Nur durch das schnelle und engagierte Eingreifen der Feuerwehren aus Seck und Rennerod konnte der größte Teil der Scheune vor den Flammen gerettet werden. In einem frei zugänglichen Anbau war ein Pferdetransportanhänger abgestellt, der ein Opfer der Flammen wurde. Die Wandverkleidung der Lagerhalle wurde auf Grund der großen Hitzeeinwirkung ebenfalls größtenteils zerstört.

    Die Brandserie setzte sich zwei Tage später fort. Am Donnerstag, 28. Juni, bemerkte der Eigentümer eines landwirtschaftlichen Anwesens zwischen Seck und Irmtraut, der angrenzend wohnt, gegen 1. Uhr an seiner Scheune einen „Lichtschein“. Als der Landwirt nachsah, bemerkte er die in Brand stehende Scheune und verständigte sofort die Rettungskräfte. An der rückwärtigen Seite waren Strohballen angezündet wurden. Die Scheune steht frei zugänglich und befindet sich etwa 50 Meter neben der Kreisstraße 51 in Richtung Seck.

    Das Feuer griff schließlich von den Strohballen auf das hölzerne Hallengerüst über. Die Flammen breiteten sich auch auf das Dach aus. Durch den schnellen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Irmtraut, Rennerod und Seck konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Es wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden (Scheune, Strohballen, Photovoltaik-Anlage, Traktor leicht beschädigt) dürfte im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich angesiedelt sein.

    Schließlich wurde am Sonntag, 1. Juli, um 1.30 Uhr, ein abgestellter Pkw im Industriegebiet von Seck in Brand gesetzt. Der unbekannte Brandstifter schlug die Scheibe der Tür kaputt, schüttete Brandbeschleuniger auf den Sitz und zündete diesen nun an, wodurch der gesamte Pkw in Brand geriet. Auch hier musste die Feuerwehr ausrücken, um den Brand zu bekämpfen. Die drei Brände lösten bei der Bevölkerung große Unsicherheit aus, so dass Landwirte auf ihren Höfen schon Tausende Liter Wasser in Fässern zum Löschen eines etwaigen Brandes bereithielten, berichtet die Polizei Westerburg, die nach den Vorfällen die Ermittlungen nach dem Täter intensiviert hatte.

    Der 16-Jährige aus der Verbandsgemeinde Rennerod räumte bei Vernehmungen durch die Polizei ein, dass er die Brände in Seck und Irmtraut vorsätzlich gelegt hat. Der Jugendliche ist nicht vorbestraft und wird sich nun strafrechtlich zu verantworten haben. Der von ihm angerichtete Schaden dürfte sich auf etliche Zehntausend Euro belaufen. wez

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