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Montabaur

Erreichbarkeit soll verbessert werden: SPD Montabaur fordert Fußweg zum Friedhof

Thorsten Ferdinand

Die SPD im Montabaurer Stadtrat fordert, den Bau eines kombinierten Fuß- und Radwegs an der Wirzenborner Straße zu prüfen, um die Erreichbarkeit des Friedhofs zu verbessern. Nach dem Willen der Sozialdemokraten soll die Verwaltung im Rathaus die voraussichtlichen Kosten für einen befestigten Pfad ermitteln, damit das Projekt unter Umständen in den Haushaltsplan des kommenden Jahres aufgenommen wird.

Der Friedhof in Montabaur ist aus dem Sauertal und aus dem Gelbachtal nur mit einem Fahrzeug sicher zu erreichen. Einen befestigten Fußweg an der L 313 gibt es bislang nicht. Foto: Thorsten Ferdinand
Der Friedhof in Montabaur ist aus dem Sauertal und aus dem Gelbachtal nur mit einem Fahrzeug sicher zu erreichen. Einen befestigten Fußweg an der L 313 gibt es bislang nicht.
Foto: Thorsten Ferdinand

In der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause begründete der Fraktionsvorsitzende Hans-Georg Wörsdörfer den Antrag der SPD. Demnach müssen Fußgänger derzeit auf der L 313 laufen, um den unteren Teil des Gottesackers zu erreichen. Friedhofsbesucher, die aus dem Gelbachtal oder aus dem Sauertal kommen und dieses Risiko nicht eingehen wollen, sind auf ein Fahrzeug angewiesen, um den Parkplatz an der Wirzenborner Straße anzusteuern. Den Bau eines Fuß- und Radwegs halten die Sozialdemokraten auch deshalb für notwendig, weil der Friedhof in den vergangenen Jahren eher in Richtung Gelbachtal erweitert wurde. Zwar ist der obere Teil an der Peterstorstraße für Fußgänger weiterhin gut zu erreichen. Das gesamte Gelände ist jedoch stolze fünf Hektar groß und abschüssig. Die Gräber im unteren Bereich sind deshalb für Fußgänger schwierig zu erreichen.

Nach Auffassung der SPD deutet ein Trampelpfad an der L 313 zudem darauf hin, dass ein solcher Weg benötigt wird. Vor allem in den Wintermonaten, wenn auch die Treppe ins Gebück gesperrt ist, sei der Bedarf vorhanden, erklärte Wörsdörfer. Zunächst gehe es der Fraktion aber nur darum, die Machbarkeit und die voraussichtlichen Kosten zu ermitteln, damit der Stadtrat überhaupt eine Entscheidungsgrundlage hat. Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland signalisierte zwar einerseits Bereitschaft, den Bau eines Wegs zu prüfen. Sie gab aber gleichzeitig zu bedenken, dass die Kommune aktuell etliche Projekte vor der Brust habe. Die Entscheidung für ein weiteres Bauvorhaben bedeute gleichzeitig, dass man etwas anderes verschieben müsse, sagte die Stadtchefin. Auch darüber müsse sich der Rat zu gegebener Zeit Gedanken machen. Ein Ausbau der Treppe ins Gebück, um diese wetterfest zu machen, kommt gleichwohl auf absehbare Zeit nicht infrage. Die teilweise maroden Stufen müssten zwar eigentlich saniert werden. Die Lage in einem brüchigen Steilhang sei aber baulich so anspruchsvoll, dass die konkrete Umsetzung schwierig werde, erklärte die Stadtchefin. Vereinzelt waren im Stadtrat auch Stimmen zu hören, die den Nutzen eines befestigten Pfads an der Wirzenborner Straße grundsätzlich infrage stellten, da dort bislang nur sehr wenige Fußgänger zu sehen seien. Sollte sich das Gremium aber dennoch dafür entscheiden, so könnte der Weg auch als Verbindungsstück für den geforderten Radweg zwischen Holler und Montabaur dienen, meinte Christof Frensch (FWG). Zwar soll dieser Radweg eigentlich vom Segelflugplatz auf direktem Weg nach Montabaur führen. Unter Umständen könnte aber auch eine Streckenführung durchs Gelbachtal in Betracht kommen. Das Thema Fuß- und Radweg wird den Stadtrat voraussichtlich gegen Ende des Jahres erneut beschäftigen.

Von unserem Redakteur Thorsten Ferdinand
Montabaur Hachenburg
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