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Erfolg bei Wettbewerben steigert Renommee

Sich als Trompeter durchzusetzen bedeutet für Marvin Frey auch, sich in Konkurrenz mit anderen Musikern zu beweisen. Eine lange Liste an Erfolgen und Preisen zeigt, dass er das kann.

Marvin Frey ist unter anderem Mitglied im Bundesjugendjazzorchester. In diesem hat auch schon Till Brönner gespielt. Foto: privat
Marvin Frey ist unter anderem Mitglied im Bundesjugendjazzorchester. In diesem hat auch schon Till Brönner gespielt.
Foto: privat

Freys Wettbewerbserfolge begannen wie seine musikalische Karriere am Landesmusikgymnasium. Bei „Jugend musiziert“ schaffte er es mit 17 in der Solowertung bis in die Bundeswertung. Auch bei „Jugend jazzt“ war er Preisträger auf Bundesebene, zudem lange Zeit im Landesjugendjazzorchester aktiv. Es folgten immer mehr und größere Kooperationen und Auftritte. Mit dem Brussels Jazz Orchestra auf dem North Sea Jazz Festival 2015 spielen zu dürfen, war für Frey eine ganz besondere Ehre. „Das ist eines der größten und wichtigsten Jazz-Festivals der Welt“, berichtet der junge Mann stolz. Im Jahr 2016 konnte er sich außerdem im Vorspiel für das Bundesjugendjazzorchester (Bujazzo) durchsetzen.

Seitdem ist er einer von sechs Trompetern in diesem renommierten Ensemble der Bundesrepublik, das sich der Spitzenförderung des deutschen Jazznachwuchses verschrieben hat. Dort spielt Frey gemeinsam mit den besten Nachwuchsmusikern seines Genres, unter der Leitung von Größen der Szene und gemeinsam mit weltbekannten Instrumentalisten und Sängern. „Im Bujazzo haben eigentlich alle bekannten deutschen Jazzmusiker gespielt“, erzählt Frey. Auch sein persönliches Vorbild, Trompeter Till Brönner, zählt zu den Ehemaligen dieses Ensembles. Die aktuell 40 Musiker repräsentieren die Bundesrepublik bei verschiedensten Konzerten im Inland, aber auch auf internationalen Touren. Außerdem hat die Gruppierung schon zahlreiche Alben und Radioproduktionen eingespielt.

Mit dem Erreichen des Höchstalters von 24 Jahren wird Freys Zeit in diesem Ensemble 2018 enden. Doch der ambitionierte Musiker hat schon zahlreiche neue Projekte in Planung. In den kommenden Jahren möchte er mehr in eigenen Ensembles aktiv sein, um dem Publikum seine Musik näherzubringen und seinen Stil zu zeigen. Gerade plant er die Produktion seines Debütalbums. Das Zirp-Stipendium bringt ihn nicht nur finanziell ein Stück näher an die Verwirklichung dieses Vorhabens. „Als Musiker beschäftigt man sich jeden Tag sehr intensiv mit der eigenen Arbeit und sieht eigentlich nur das Negative. Es tut gut, manchmal auch eine solche Bestätigung zu erfahren“, erklärt das Nachwuchstalent.

Doch sich deswegen auf den Lorbeeren ausruhen? Keineswegs! Frey schaut weiterhin voraus, startet mit viel Energie in das neue Jahr. Er will den Menschen die Kultur, die Musik und insbesondere den Jazz wieder näherbringen. Ihn stört, dass viele Deutsche immer weniger bereit sind, für diese Dinge Geld auszugeben. „Dann muss man die Menschen mal fragen: Wie sieht das Leben denn ohne Musik aus?“, macht Frey klar, wie wichtig die musikalische Kultur in Deutschland ist. Davon überzeugt er bereits jetzt sein Publikum in Konzerten und seine Schüler, in Zukunft aber noch mehr Menschen: „Ich freue mich darauf, als Zirp-Stipendiat Rheinland-Pfalz und dessen Kultur musikalisch vertreten zu dürfen.“ In den nächsten Monaten wird es regionale Konzerte mit ihm und den anderen drei Preisträgern geben. esm

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