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    Dem Zeugen indirekt gedroht?

    „Eine etwaige Eskalation zwischen dem Zeugen Horst Kuhl, Günter Preußer und Ralf Seekatz ist kein Thema des Stadtrates oder der WuB-Fraktion und wird deswegen von uns auch nicht kommentiert!“, erklärte der WuB-Vorsitzende Jörg Wengenroth auf Anfrage der WZ. Die WuB war um eine Stellungnahme zu den neuerlichen Entwicklungen im Streit zwischen der Stadt Westerburg und dem WuB-Mitglied Günter Preußer (die WZ berichtete) gebeten worden. Und während die WuB an ihrer Presserklärung vom 17. März (siehe Auslagerung) festhält, werden weitere Vorwürfe gegen Preußer, seinen Anwalt und gegen ein weiteres WuB-Mitglied laut. Sie kommen von Martin Ruf, dem Schwiegersohn des Zeugen.

    Westerburg - „Eine etwaige Eskalation zwischen dem Zeugen Horst Kuhl, Günter Preußer und Ralf Seekatz ist kein Thema des Stadtrates oder der WuB-Fraktion und wird deswegen von uns auch nicht kommentiert!“, erklärte der WuB-Vorsitzende Jörg Wengenroth auf Anfrage der WZ. Die WuB war um eine Stellungnahme zu den neuerlichen Entwicklungen im Streit zwischen der Stadt Westerburg und dem WuB-Mitglied Günter Preußer (die WZ berichtete) gebeten worden. Und während die WuB an ihrer Presserklärung vom 17. März (siehe Auslagerung) festhält, werden weitere Vorwürfe gegen Preußer, seinen Anwalt und gegen ein weiteres WuB-Mitglied laut. Sie kommen von Martin Ruf, dem Schwiegersohn des Zeugen.

     

     Martin Ruf bezeichnete die Äußerungen von Günter Preußer und seines  Rechtsbeistandes Dr. Werner Wengenroth als unwahr.  Einen Tag vor der Veröffentlichung des Berichtes „Zeuge fühlt sich missbraucht“ in der  Westerwälder Zeitung habe ein Bekannter aus Sainscheid, ebenfalls  Mitglied der WuB, bei der Familie des Zeugen vorgesprochen.  „Er gab mir bei diesem Gespräch den „freundschaftlichen Rat“, doch auf meinen Schwiegervater einzuwirken, damit dieser den Bericht in der WZ nicht veröffentlicht.  Im Falle einer Veröffentlichung habe Rechtsanwalt Dr. Wengenroth ihm gegenüber angedeutet, dass er von seiner Seite aus Strafanzeige wegen falscher eidesstattlicher Versicherung stellen werde“, schildert Ruf die damalige Gesprächssituation. Er habe diese Aussagen als indirekte Drohung empfunden, für den Fall, dass durch seinen Schwiegervater die Wahrheit ans Licht gebracht werde. „Diese Art der Vorgehensweise ist bezeichnend für den ganzen Sachverhalt. Durch persönliche Beeinflussung, die schon an Nötigung grenzt, soll hier die Wahrheit unterdrückt und konterkariert werden.“

     Als ebenso falsch wie widersinnig bezeichnet Ruf die Aussagen, dass sein Schwiegervater als Vorsitzender des Kulturvereins Günter Preußer angewiesen habe, die eidesstattliche Versicherung mit Vereinsgeldern zu bezahlen. Preußer  habe als Kassierer ebenso wie sein Schwiegervater als Vorsitzender für jede Auszahlung einen Vorstandsbeschluss zu fassen. Dieser Vorstandsbeschluss liege nicht vor. „Zwischen meinem Schwiegervater und Günter Preußer war vereinbart worden, dass er, Preußer, die eidesstattliche Versicherung aus eigener Tasche bezahlen wollte. Dass Preußer hinter dem Rücken des Vorstandes den Betrag (auch wenn er nur gering ist) eigenmächtig aus der Vereinskasse genommen hat, ist ein weiterer Beleg für die Selbstherrlichkeit und Arroganz, die in diesem Fall angewandt wurde“, erklärte Martin Ruf gegenüber der WZ und rief dazu auf, die Angelegenheit zu beenden.

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