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    Montabaur

    Björn Walden will Montabaurer Stadtbürgermeister werden

    Gemeinsam wollen mehrere Fraktionen aus Montabaur einen politischen Wechsel bei der Kommunalwahl im Mai erreichen. Sie schicken den 30-jährigen Diplom-Kaufmann Björn Walden ins Rennen um das Stadtbürgermeisteramt.

    Björn Walden (Mitte) und die Vertreter mehrerer Stadtratsfraktionen wollen einen Politikwechsel in Montabaur erreichen. Mehr Bürgerbeteiligung haben (von links) Uwe Volkmann (FWG), Michael Musil (Grüne), Karl-Josef Hübinger (Stadtbeigeordneter) und Harald Birr (SPD) als Ziel ausgegeben.
    Björn Walden (Mitte) und die Vertreter mehrerer Stadtratsfraktionen wollen einen Politikwechsel in Montabaur erreichen. Mehr Bürgerbeteiligung haben (von links) Uwe Volkmann (FWG), Michael Musil (Grüne), Karl-Josef Hübinger (Stadtbeigeordneter) und Harald Birr (SPD) als Ziel ausgegeben.
    Foto: TF

    Von unserem Redakteur Thorsten Ferdinand

    Der Kandidat von SPD, FWG, Grünen und Bürger für Montabaur (BfM) tritt gegen die bereits nominierte CDU-Frau Gabi Wieland an, die sich ebenfalls um die Nachfolge des ausscheidenden Stadtbürgermeisters Klaus Mies bewirbt.Die Unterstützer Waldens nennen sich „Bündnis für den Wechsel". Sie fordern unter anderem mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung bei wichtigen Projekten in der Kreisstadt.

    „In Montabaur ist den vergangenen Jahren auch vieles gut gelaufen", sagt Björn Walden, der die politischen Mitbewerber nicht schlecht reden möchte. „Trotzdem glauben wir, dass es Zeit ist für einen politischen Wechsel", ergänzt der 30-Jährige. Die CDU, die in Montabaur schon seit Gründung der Bundesrepublik durchgängig den Bürgermeister stellt, regelt nach Ansicht der Opposition zu viel hinter verschlossenen Türen und bezieht die Bürger häufig erst spät oder gar nicht in den Entscheidungsprozess ein. Als Beispiel nennen Walden und seine Mitstreiter die Vermarktung der Westerwald-Kaserne, um die lange Zeit ein Geheimnis gemacht wurde. Ähnliches zeichne sich nun bei der Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes ab. „Wir wollen die Bürger bei solchen Großprojekten stärker einbeziehen, als es bislang üblich war", gibt Walden eines seiner Wahlziele vor.

    Der 30-Jährige ist trotz seines jungen Alters kein politisch unbeschriebenes Blatt: Bei den Bundestagswahlen 2005 und 2009 trat er als Direktkandidat der SPD gegen CDU-Mann Joachim Hörster an. Die beiden Wahlen konnte Walden zwar nicht gewinnen, aber er holte nichtsdestotrotz respektable Ergebnisse, die über dem jeweiligen Bundesergebnis der Sozialdemokraten lagen. Seit 2009 ist Walden außerdem Mitglied im Montabaurer Stadtrat und im Kreistag.

    Neben den Themen Bürgerbeteiligung und innerparteiliche Demokratie liegt Walden die Stärkung des Ehrenamts besonders am Herzen. Immer wieder forderte er in den vergangenen Jahren, die Stadthalle Haus Mons Tabor solle als eine Art Dorfgemeinschaftshaus betrieben und den Vereinen einfacher und günstiger zugänglich gemacht werden. Als weitere Wahlziele nennt der verheiratete Kaufmann den Ausbau der Kinderbetreuung, die Entwicklung der Innenstadt sowie den Haushaltsausgleich und den Schuldenabbau.

    Obwohl Walden von Haus aus Sozialdemokrat ist, musste er nicht viel Überzeugungsarbeit leisten, um sich die Unterstützung der freien Wählergruppen FWG und BfM sowie der Grünen zu sichern. „Mit unserem gemeinsamen Kandidaten Björn Walden gibt es in der Stadt eine Alternative zur jahrzehntelangen Dominanz der CDU", sagt der Fraktionsvorsitzende der FWG, Uwe Volkmann. „Wir wollen, dass ein neuer und frischer Wind in Montabaur weht", ergänzt Thomas Hermes von der BfM-Fraktion. Michael Musil (Grüne) betont nicht zuletzt, es sei wichtig, den Bürgern bei einer demokratischen Wahl eine echte Alternative zu bieten. Die Unterstützung der SPD Montabaur ist Walden ohnehin sicher, ergänzt der Vorsitzende der örtlichen Sozialdemokraten, Harald Birr.

    In den kommenden Monaten bis zur Wahl möchte Walden nun verstärkt um die Unterstützung junger Montabaurer werben, die neu in die Stadt gezogen sind und sich bislang wenig für Kommunalpolitik interessiert haben. Gabi Wieland sei eine starke Konkurrentin. „Wir sind die Herausforderer", gibt der 30-Jährige zu. „Aber trotzdem will ich die Wahl gewinnen."

    Montabaur Hachenburg
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