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Windhagen

Windhagen: Kreiselbau auf dem Freiberg beginnt wohl nicht vor 2019

Pendler, besonders die Beschäftigten der Firma Wirtgen, müssen sich weiter in Geduld üben und für Erste mit den unhaltbaren Verkehrszuständen an der Kreuzung „Freiberg“ vor den Toren Windhagens arrangieren. Denn die von der Ortsgemeinde Windhagen angestrebte Kreisellösung auf NRW-Gebiet, die für Entlastung sorgen soll (die RZ berichtete), lässt weiterhin auf sich warten. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats hatte das Büro Vertec eigentlich ein Ergänzungsgutachten vorstellen wollen. Doch der Erste Beigeordnete Martin Buchholz, der die Sitzung in Vertretung von Ortschef Josef Rüddel leitete, hatte dem Vertreter des Planungsbüros bereits im Vorfeld abgesagt.

Bis an der Kreuzung auf dem Freiberg ein Kreisel für Entlastung sorgt, wird wohl noch einige Zeit vergehen.  Foto: Christina Nover
Bis an der Kreuzung auf dem Freiberg ein Kreisel für Entlastung sorgt, wird wohl noch einige Zeit vergehen.
Foto: Christina Nover

„Wir hätten heute ohnehin nichts entscheiden können“ begründete Buchholz das. Denn die notwendige Abstimmung mit den verantwortlichen Behörden auf NRW-Seite habe noch nicht stattgefunden und auch die Höhe der Kosten, zu deren weitgehender bis vollständiger Übernahme sich Windhagen grundsätzlich bereit erklärt hat, sind weiterhin unklar.

Fest steht aber bereits: „Es wird deutlich teurer und wir werden deutlich mehr Fläche verbrauchen“, stellte CDU-Fraktionschef Axel Schülzchen für die Zuhörer der Sitzung klar. Denn das Gutachten habe ergeben, dass für eine wirksame Entlastung eine Verlegung des Kreisels von der bestehenden Kreuzung um 140 Meter in Richtung Stockhausen verlegen und dafür auch die Fahrbahn des Windhagener Wegs verschwenken – mitten durch das angrenzende Naturschutzgebiet. „Wir können nicht damit rechnen, dass sich NRW nennenswert an den Kosten beteiligt“, sagte Schülzchen. Geklärt werden müsse aber wie die Verantwortlichen sich abschließend zu der Trasse durchs Waldstück stellen. Außerdem benötige man zumindest eine halbwegs genaue Einschätzung des zusätzlichen Kostenaufwands. Ohne Verlegung des Standorts waren die Kosten auf 1,6 Millionen Euro geschätzt worden. Entsprechende Pläne waren aber an einem Veto des Landesbetriebs Straßen.NRW gescheitert.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Jahr noch gebaut wird“, sagt Schülzchen nun im RZ.Gespräch. Denn für die Verschwenkung seien noch eine umfangreiche Detailplanung und eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich, was sicher noch einige Zeit in Anspruch nehme. mif

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