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    DierdorfStudie: Ärztliche Versorgung in der VG Dierdorf soll gesichert werden

    Die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum treibt vielerorts Kommunalpolitiker um. Jetzt kommt auch in der Raiffeisen-Region Bewegung in die Sache. Die vier Verbandsgemeinden Dierdorf, Puderbach, Rengsdorf und Flammersfeld haben die Möglichkeit, im Rahmen eines über das Leader-Programm geförderten Konzeptes eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Bevor das geschieht, müssen allerdings die Verbandsgemeinderäte noch grünes Licht geben.

    Symbolbild.
    Symbolbild.
    Foto: dpa

    Da Flammersfeld bei diesem Thema laut Bürgermeister Horst Rasbach nicht mit im Boot sitzt, weil man sich dort die ärztliche Versorgung in der Zukunft über einen anderen Weg sichern will, sind nur drei Räte gefordert. In Dierdorf kommt das Gremium heute zusammen. Dort ist die Stoßrichtung klar. Zumindest hat der Hauptausschuss jüngst einhellig die Empfehlung gegeben, eine Studie anfertigen zu lassen.

    Bürgermeister Rasbach zeigte sich nicht sonderlich traurig darüber, dass die Flammersfelder eine eigene Lösung anstreben: „Die Verbindungen dorthin, was die Ärzte betrifft, ist ohnehin nicht ganz so intensiv wie zu den beiden anderen Verbandsgemeinden.“ Nach Rengsdorf und Puderbach sei die Verzahnung schon alleine wegen des Dierdorfer Krankenhauses enger.

    Das Evangelische Krankenhaus spielte dann auch in den Überlegungen des Hauptausschusses eine Rolle. Ulrich Schreiber (FDP) betonte, dass die Verantwortlichen der Klinik unbedingt mit in den Prozess eingebunden werden müssten. Das sah auch Rasbach so, wenngleich er zu bedenken gab, dass Krankenhäuser mitunter andere Interessen verfolgen als niedergelassene Ärzte hätten und zunächst zu klären sei, ob die Klinikleitung überhaupt Interesse am Mitwirken habe. Der Bürgermeister kündigte an, auf jeden Fall das Gespräch zu suchen.

    Angesichts der Kosten für die Machbarkeitsstudie in Höhe von geschätzten 130.000 Euro, was laut Rasbach bei entsprechender Förderung einem Anteil für die Dierdorfer von 11.000 Euro entspricht, wollte der Ausschuss seinen Segen aber nicht ins Blaue hinein geben. Ulrich Schreiber sprach aus, was sicher viele dachten: „Wenn wir so viel Geld in die Hand nehmen, muss am Ende auch etwas für Dierdorf herauskommen.“ Rasbach griff den Faden auf und sagte seinerseits: „Wir erhoffen uns natürlich Handlungsempfehlungen für die VG und am besten konkrete Projekte, die wir umsetzen können.“ Als Allheilmittel sieht Rasbach die Studie aber nicht an.

    Bon unserem Redakteur Ralf Grün

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