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    Sandra Weeser geht wandern: Punktlandung nach Fehlstart

    An Türen klingeln, Hände schütteln, Flyer verteilen, auf dem Podium diskutieren: Wahlkampf kann stressig sein. Man kann aber auch einfach wandern gehen – so wie die FDP am Sonntag im Rengsdorfer Land. „Walk & talk“ nennt die Partei das. Und zumindest ein paar Liberale sind gekommen, um mit Wahlkreiskandidatin Sandra Weeser und dem rheinland-pfälzischen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahlen, Manuel Höferlin, zu plaudern – nur Sandra Weeser selbst fehlt.

    Sie hatte sich den Termin eine Stunde später eingetragen – und will auf der Strecke dazustoßen, informiert der Bezirksvorsitzende Alexander Buda die Wartenden nach einem klärenden Telefonat. Kurzerhand erklärt Höferlin, warum die Leute seine Partei wählen sollten. Insbesondere in Sachen Digitalisierung sieht er seine Liberalen der Konkurrenz voraus und in Deutschland ein „Entwicklungsland“. Clusterausbau heißt das Zauberwort. Start-ups soll es nicht nur in Berlin geben, sondern auch auf dem Land, sagt Höferlin. Die nötigen Mittel soll der Verkauf der Bundesanteile an Telekom und Post einbringen.

    Irgendwo in der Nähe von Hardert meldet sich dann Weeser zu Wort – und die FDP-Frau beweist, dass sie etwas von digitaler Technik versteht. Die Geodaten, die ihr Parteifreund Höferlin zukommen lässt, verwertet sie zielsicher und parkt wenige Minuten später neben der Wandergruppe. In dem prallen Terminkalender ist ihr die Wanderung, auf der sie von Tochter Lili (9) begleitet wird, eine willkommene Abwechslung. Wobei ihr auch die „normalen“ Wahlkampfauftritte Spaß machen, betont Weeser. Nur es könnten auch mal die Themen Bildung oder Mittelstand sein, über die sie mit den anderen Direktkandidaten diskutieren soll, findet Weeser, die auf Platz 2 beste Chancen hat, über die Landesliste in den Bundestag einzuziehen. Immerhin bleibt ihr zwischen Rengsdorf und Hümmerich genügend Zeit, mit Parteifreunden darüber zu fachsimpeln. Dass nicht ganz so viele Wähler mitwandern, findet sie nicht weiter schlimm: „Es ist auch wichtig, die eigene Truppe zu motivieren.“ obi

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