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    Gesprengter Zigarettenautomat: 16-Jähriger hirntot [Update]

    Er rang tagelang mit dem Tod - und hat den Kampf wohl verloren. Der 16-jährige Neuwieder, der bei der Sprengung eines Zigarettenautomaten schwer verletzt wurde, ist nach Informationen unserer Zeitung hirntot.

    Anteilnahme und Trauer um den 16-jährigen Neuwieder.
    Anteilnahme und Trauer um den 16-jährigen Neuwieder.
    Foto: Marc Fleischer

    [Update] Wie die Polizei Neuwied auf Anfrage mitteilte, ist nun "mit dem Ableben konkret zu rechnen".  Parallele zum Fall Tugce, der derzeit die Gemüter bewegt: Dahinter steht die traurige Situation, dass der Hirntod und damit der unumkehrbare Ausfall aller Hirnfunktionen eines Menschen zwar von einem Mediziner festgestellt wird, ein zweiter diese Einschätzung allerdings noch bestätigen muss. Beide Ärzte müssen über eine mehrjährige Erfahrung in der Intensivbehandlung von Patienten mit schweren Hirnschädigungen verfügen. Erst dann können und werden die Apparate abgeschaltet. Und erst dann wird die Polizei offiziell den Tod bestätigen.

    Mit diesem Update korrigieren wir unsere Meldung, dass der Jugendliche bereits gestorben sei und bedauern die falsche Formulierung. [/Update]

    Die Aussicht auf ein paar Euro hat ihn das Leben gekostet: Der Jugendliche, 16-jährig, war durch die  Verletzungen, die er bei der Sprengung eines Automaten erlitten hatte, ins Koma gefallen. Nach ersten Informationen unserer Zeitung wurde sein Tod am Dienstag festgestellt. Von der Polizei Neuwied gab es dafür am Abend keine Bestätigung, sie verwies auf die Kriminalpolizei. 

    Auf Facebook trauern Menschen aus seinem Umfeld um ihn, nachdem einige in den vergangenen Tagen ihre Seitenfotos ausgetauscht hatten: Fotos, in denen sie ihm Kraft wünschten, Fotos, die Hoffnung machen sollten. Doch die Verletzungen waren offenbar zu schwer aus der Nacht vom 25. November. Wie die Polizei später ermittelt hat, war der Neuwieder mit drei anderen jungen Leuten unterwegs. Den Automaten in der Engerser Alleestraße hatten sie offenbar mit Treibgas gefüllt, das Gemisch dann zur Explosion gebracht. 

    Dabei umherfliegende Teile des Automaten hatten zwei Jugendliche getroffen: Einer erlitt einen Trümmerbruch des Arms, der 16-Jährige wurde am Kopf getroffen. Die Polizei hatte von einem lebensbedrohlichen Zustand gesprochen. Am Dienstag stand dann für die Angehörigen fest, dass es keine Hoffnung mehr gibt -  Fassungslosgkeit und Trauer machten sich unter vielen jungen  Menschen breit. (law) 

    Tödliche Explosion von Zigarettenautomat: Jugendliche gestehen TatAutomatensprengung: Polizei bestätigt Tod des 16-Jährigen [Update]Automatensprengung: Polizei bestätigt Tod des 16-Jährigen [Update]Gesprengter Zigarettenautomat: 16-Jähriger hirntot [Update]Der Hirntod: Unumkehrbarer Ausfall aller Hirnfunktionenweitere Links
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