40.000
Aus unserem Archiv
Bad Hönningen

Bischof-Stradmann-Straße in Bad Hönningen: Ausbau beginnt am Montag

Die Bischof-Stradmann-Straße wird saniert. Am kommenden Montag sollen die Bagger anrollen. Was das bedeutet, erfuhren die vielen Anwohner, die zur Informationsveranstaltung ins Rathaus gekommen waren. Ralf Zimmermann, Leiter der Verbandsgemeindewerke, Planer Michael Faßbender und Wolfgang Dedenbach, Geschäftsführer der bauausführenden Firma Alsdorf, waren gekommen, um sich als Ansprechpartner vorzustellen, den Ablaufplan der bevorstehenden Arbeiten zu erläutern und Fragen der Anwohner zu beantworten.

Am Montag beginnt der Ausbau der Bischof-Stradmann-Straße in der Stadt Bad Hönningen. Foto: Sabine Nitsch
Am Montag beginnt der Ausbau der Bischof-Stradmann-Straße in der Stadt Bad Hönningen.
Foto: Sabine Nitsch

„Der Kanal muss saniert werden“, betonte Stadtbürgermeister Guido Job zu Beginn. Die Stadt habe sich deshalb dazu entschlossen, die Straße, die ohnehin bald zur Sanierung anstehe, gleich mitzusanieren. Das rechne sich für die Bürger, so Job. An den Kosten beteiligen jetzt die Abwasserwerke, und Fördergelder gib es auch. Die Straße sei die erste in Bad Hönningen, die nach dem Wiederkehrenden Beitrag abgerechnet werde, umriss er, was der Stadtrat beschlossen hat. Der Ausbau wurde bereits in mehreren Anliegerversammlungen erläutert, in denen Anwohner auch die Möglichkeit hatten, Anregungen und Bedenken vorzutragen. „Das war auch die für die Planer sehr hilfreich“, meinte Job. „Vieles konnte berücksichtigt werden, auf manches wurde verzichtet“, sagte der Stadtchef, bevor Zimmermann ins Detail ging.

Kanal und Hausanschlüsse werden neu verlegt. Die Baumaßnahme ist in zwei Abschnitte aufgeteilt. Der erste umfasst den Bereich von der Kreuzung „Am alten Rhein“ bis zur Einmündung der Sprudelstraße. Die erste Phase, so erfuhren die Anwohner, dauert voraussichtlich etwa drei Wochen.

Die jetzt gerade Straßenführung werde aufgelockert und sich künftig schlängeln, wie Faßbender erläuterte. „Das sieht nett aus und beruhigt den Verkehr“, meinte er. Die Straße bekommt eine Asphaltdecke, die Seitenflächen erhalten Betonpflaster in zwei Farbvarianten, die Gehwege und Parkplätze markieren. Die Zufahrt zu den Geschäften soll durch halbseitige Anliegerverkehrsführung gewährleistet sein. „Die Baustelle ist von unten immer befahrbar“, sagte Faßbender. Wo nicht gebaut werde, könnten die Anlieger meist auch ihre Häuser anfahren. Dennoch, das betonte er immer wieder, müssen sich die Anwohner auf Einschränkungen während der Bauzeit einrichten. Am 1. Dezember 2018 soll die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Die Anlieger hatten viele Fragen. So wollten sie zum Beispiel wissen, wie tief an den Häusern ausgebaggert wird. Job und auch der Planer gaben den Rat, das Ausschachten zu nutzen, um die Dämmung der Wände zu prüfen und bei Bedarf neu abzudichten.

Ein Bürger wollte wissen, was mit entstehenden Schäden wie verdreckten Fassaden oder auch Schäden durch mögliche Erschütterungen sei. „Was wir verursachen oder zu verantworten haben, beheben wir auch, vorausgesetzt Sie haben es uns auch mitgeteilt“, betonte Dedenbach.

„Es wurden Bestandsaufnahmen gemacht, und es werden baubegleitend Erschütterungsmessungen vorgenommen“, beruhigte Zimmermann. Rechtzeitig informiert werden die Anlieger auch, wenn das Wasser abgestellt werden muss. Rücksicht nehme man auf Pensionsgäste, damit diese nicht morgens um 6 Uhr schon durch Baulärm geweckt werden. Der Anlieferverkehr für Geschäfte sei gewährleistet. Anwohner, die auf einen Rollator angewiesen sind, müssen sich jedoch darauf einstellen, dass es schwieriger für sie werde. „Wir versuchen aber immer, für jedes Problem eine Lösung zu finden. Sprechen sie uns bitte an. Wir sind vor Ort“, meinten alle Baubeteiligten.

„Es soll alles so transparent wie möglich sein und mit größtmöglicher Kommunikation durchgeführt werden“, betonte Job und bat: „Natürlich geht die Baumaßnahme nicht ohne Einschränkungen. Aber bitte freuen Sie sich schon jetzt auf des Ergebnis 2018.“

Von unserer Reporterin Sabine Nitsch

Maßnahme wird gefördert

Der Ausbau der Bischof-Stradmann-Straße kostet rund 1,9 Millionen Euro. Bad Hönningen kann mit Fördermitteln in Höhe von rund 266.000 Euro rechnen. Die Werke erneuern den Misch- und den Trinkwasserkanal.

Die Werke investieren 850.000 Euro.

Neuwied Linz
Meistgelesene Artikel
Anzeige
Online regional
Nina Borowski

Nina Borowski

Regio-CvD Online

 

Mail

Anzeige
epaper-startseite
Regionalwetter Neuwied
Donnerstag

11°C - 29°C
Freitag

12°C - 29°C
Samstag

11°C - 26°C
Sonntag

12°C - 26°C
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach