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Birkenfeld

Mehr als 550 Starter trotzen dem Regen

„Elfmal hatten wir gutes Wetter, jetzt haben wir eben einmal schlechtes“, tröstete Moderator Heinz Hofmann die mehr als 550 Teilnehmer, die trotz immer wieder einsetzender Regenfälle zum 12. Firmenlauf von Elisabeth-Stiftung und Nahe-Zeitung gekommen waren. Ein kräftiger Schauer führte auch dazu, dass es einige Minuten länger dauerte, bis Hans-Dieter Herter, der neue Chef der Elisabeth-Stiftung, erstmals den Startschuss zu dem Lauf über 5,1 Kilometer geben konnte. 479 Läufer und 84 Walker ließen sich vom Wetter nicht abschrecken, auch wenn schon morgens beim Blick zum Himmel klar war: Das wird keine Trockenübung!

Ein Tag für Bestleistungen, auf die es bei dieser nach wie vor größten Breitensportveranstaltung aber ohnehin nicht ankommt, war dies natürlich nicht. Als Schnellster setzte sich der Vorjahreszweite André Weber (Deine Auszeit bei Lilija Moser) mit für die Verhältnisse sehr beachtlichen 18:04 Minuten durch und hatte damit einen deutlichen Vorsprung vor Seriensieger Lutz Kohlhaas (KSK Birkenfeld), der 18:18 Minuten brauchte, und Vorjahressieger Ramon Bernadon (Rofu Kinderland), der in 18:25 Minuten durchs Ziel ging. Auch das 17-jährige Lauftalent Maurice Machwirth vom Heinzenwies-Gymnasium, mit 18:49 Minuten Vierter, blieb wie die meisten anderen Serienstarter hinter seiner Vorjahreszeit zurück, wo er Dritter geworden war. Bei den Frauen siegte wie im Vorjahr Bianca Krieger (Hans-D. Krieger) in 22:18 Minuten, Zweite wurde Julia Lauer (VG Birkenfeld) in 23:14 Minuten vor Ulrike Conradt (Hans-D. Krieger) in 24:09 Minuten.

Bei den Walkerinnen siegte wie in den Vorjahren Anke Schüller (Elisabeth-Stiftung), sie benötigte 40:23 Minuten für die Strecke. Die Zweite Sabine Recktenwald (Jobcenter Landkreis Birkenfeld) kam nach 40:45 Minuten ins Ziel, Heinzenwies-Lehrerin Gabriele Lehnen nach 41:43 Minuten. Kleines Kuriosum: Die Plätze 4 bis 6 belegten mit Cordula Weis, Francesca Stein und Birgit Schader gleich drei Mitarbeiterinnen des Klinikums Idar-Oberstein. Bei den Herren walkte Andreas Schwarz (VG Herrstein) in 37:09 Minuten vorneweg, gefolgt von Wolfgang Sommerfeldt (Klinikum Idar-Oberstein) in 39:34 Minuten und Ralf Fischer (Fritsch) in 40:27 Minuten.

In der Kategorie schnellste Mannschaft, bei der die Zeiten der fünf schnellsten Läufer addiert werden, hatte einmal mehr das Heinzenwies-Gymnasium die Nase vorn, es folgten die BBS Idar-Oberstein und Rofu Kinderland. Bemerkenswert: Alle 15 Läufer der drei Siegermannschaften blieben unter 23:30 Minuten und belegten Platzierungen zwischen 3 und 47.

Bei den Chefs siegte Frank Fetzer(Euro-Schulen Bad Kreuznach)in beachtlichen 20:36 Minuten, vor Florian Gemmel(Smile I.-O.)in25:01 Minuten und hauchdünn dahinter Michael Fuchs (Rofu Kinderland) in 25:04 Minuten. Schnellste Cheffinnen waren Alexandra Decker(Edeka Decker`s Team) in 24:35 Minuten, Anja Germann (Smilefit I.-O.) in 27:38 Minuten und Traudel Schäfer(Fit zu Fuß Traudel Schäfer) in 28:50 Minuten. Schnellste Azubis waren Lars Zimmermann (Fissler) in 21:20 Minuten sowie Sebastian Oellers und Eduard Sarymamed-Ogly (beide Simona AG. bei den Azubinen waren Melissa Pütz (VG Herrstein) in 24:51 Minuten sowie Larissa Fracarolie (Smilefit I.-O.) und Michelle Frey (Hans-D. Krieger) vorne. Älteste Teilnehmer waren wie im Vorjahr Helmut Michel und Alfred Schinnerer, beide Jahrgang 1939.

Von unserem Reporter
Jörg Staiber

Die neue Nummer 1

Hans-Dieter Herter, der neue Chef der Elisabeth-Stiftung, gab erst den Startschuss, dann ging er standesgemäß mit der Startnummer 1 auf die Strecke und belegte mit sehr ordentlichen 29:07 Minuten den 9. Platz von insgesamt 18 Chefs. Nur knapp hinter ihm: Philipp Wehmann, der Leiter des Göttenbach-Gymnasiums, der mit seiner Schule ganze vier Plätze hinter den Konkurrenten vom Heinzenwies-Gymnasium landete.

Die Elektronikverwirrer

Zwar misst die elektronische Zeitnahme auf die Sekunde genau, wann ein Läufer die Start- und dann wieder die Ziellinie passiert hat, aber man kann die Technik auch schnell durcheinander bringen. Nämlich wenn ein Läufer die Ziellinie überquert hat, und dann wieder zurückgeht, etwa um einen ihm folgenden Kollegen entgegenzugehen. Immer wieder musste Moderator Heinz Hofmann nach dem Zieleinlauf die Läufer darauf hinweisen, manchmal vergebens.

Knallroter Regenschirm

Gäste an der Strecke waren auch aufgrund des Wetter rarer als bei früheren Läufen. Nicht nehmen ließen es sich Vater und Sohn Hans Jürgen und Holger Noss, die Läufer beim Start anzufeuern. Hans Jürgen Noss konnte dabei mit einem knallroten Regenschirm sogar noch ein bisschen parteipolitische Werbung betreiben. jst

Idar-Oberstein Birkenfeld
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