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Baumholder

Goldener Engel: Keine Rampe an Vorderfront

Der städtische Bauausschuss hat in seiner Sitzung einige Änderungen bezüglich der Baumaßnahmen im Außenbereich des ehemaligen Hotels Goldener Engel beschlossen. Anders als ursprünglich geplant, wird am Haupteingang keine kombinierte Treppen-Rampen-Anlage gebaut. „Das wäre zum einen zu teuer und zum anderen dem historischen Wert des Gebäudes nicht angemessen gewesen“, sagte Christian Flohr, Erster Beigeordneter der Stadt Baumholder, in der Ausschusssitzung. Zudem sei das Gefälle am Haupteingang zu groß, als dass man dort eine Rampe für Rollstuhlfahrer errichten könnte.

Am Haupteingang des Goldenen Engels wird eine Freitreppe gebaut. Rollstuhlfahrer nehmen einen anderen Weg: Vom rückwärtigen Parkplatz aus geht es auf einen Erhöhungslift, der sie zum Museumshof bringt. Der barrierefreie Eingang selbst befindet sich auf der linken Gebäudeseite.  Foto: Reiner Drumm
Am Haupteingang des Goldenen Engels wird eine Freitreppe gebaut. Rollstuhlfahrer nehmen einen anderen Weg: Vom rückwärtigen Parkplatz aus geht es auf einen Erhöhungslift, der sie zum Museumshof bringt. Der barrierefreie Eingang selbst befindet sich auf der linken Gebäudeseite.
Foto: Reiner Drumm

Damit die Barrierefreiheit trotzdem gewährleistet ist, wollen die Verantwortlichen eine andere Variante umsetzen. Am Haupteingang wird eine von drei Seiten zugängliche klassische Freitreppenanlage installiert, was deutlich günstiger ist als das ursprünglich geplante Konstrukt. Der Gebäudekörper bleibt so frei und wird zudem betont. Der offizielle barrierefreie Zugang erfolgt vom rückwärtigen Parkplatz aus, der sich am hinteren, neu angebauten Teil des Gebäudes befindet. Dort wird ein Erhöhungslift errichtet, der Rollstuhlfahrer ein Stück nach unten auf den Museumshof befördert. Von dort aus fährt man ein gutes Stück über den Museumshof am hinteren Gebäudeteil vorbei bis zur linken Hausseite (vom Haupteingang aus gesehen), wo eine Rampe ins Innere führt.

Den Auftrag für die Maurer- und Betonarbeiten hat der Bauausschuss an die Idar-Obersteiner Firma Bärdges vergeben. Die Tief- und Landschaftsbauarbeiten wird die Firma Behnke aus Birkenfeld übernehmen, und die Firma Pfannenstein aus Winnweiler kümmert sich um die Natursteinarbeiten.

Die Werksteinarbeiten werden zwar etwas teurer, doch die Rohbau- und Metallbauarbeiten werden deutlich günstiger. Ursprünglich waren für die Außensanierung 90.000 Euro vorgesehen. Doch das werde nicht reichen, man bewege sich bis jetzt zwischen 135.000 und 140.000 Euro, sagte Flohr. So bald wie möglich soll mit den Arbeiten begonnen werden, damit sie noch vor Ende des Jahres abgeschlossen werden können.

Nachdem das Gebäude jahrelang leer stand, hat die Stadt Baumholder das ehemalige Hotel 2007 gekauft, um es vor dem Verfall zu retten. Im Goldenen Engel werden ein Regionalmuseum, ein Veranstaltungsraum, die Tourist-Information und die öffentliche Bücherei untergebracht. 3,5 Millionen Euro kostet das insgesamt. Im Frühjahr 2018 soll das Gebäude eröffnet werden.

Von unserer Redakteurin Silke Bauer

Idar-Oberstein Birkenfeld
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