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Idar-Oberstein

ABZ: Ärzte machen Weg für Verbleib frei

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Ärztlichen Bereitschaftszentrale Idar-Oberstein/Fischbach-Weierbach/Herrstein e.V. haben sich die dort organisierten Ärzte ohne Gegenstimme für eine Übertragung der ABZ an die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz ausgesprochen – allerdings nur, wenn diese am Standort Klinikum Idar-Oberstein verbleibt (die NZ berichtete). Hier der Wortlaut.

"Die in der ärztlichen Bereitschaftszentrale (ÄBZ) organisierten niedergelassenen Ärzte von Idar-Oberstein und Kirn sprechen sich klar und deutlich für einen Verbleib der ÄBZ am Standort Klinikum Idar-Oberstein aus. Zugunsten der betroffenen Menschen in der Region verzichtet man zukünftig auf die bisherige Eigenständigkeit, damit unverzüglich der als Entwurf vorliegende Vertrag über die Übernahme der ärztlichen Bereitschaftsdienstzentrale durch die Kassenärztliche Vereinigung verhandelt und abgeschlossen werden kann. In die Verhandlungen mit einbezogen werden muss die Überleitung beziehungsweise Übernahme der bisher tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit ist der Weg frei für die bestmögliche Versorgung der Patienten und eine Verlegung nach Kirn nicht notwendig. Nur in Idar-Oberstein ist eine optimale Versorgung durch fachkompetente Maßnahmen zur Prävention, Diagnostik und Therapie gewährleistet, zum Beispiel Herzkatheter, Stroke Unit, Kinderklinik.

Bei einer Verlagerung nach Kirn wäre bei akut Erkrankten eine Verlegung nach Idar-Oberstein oder gar Bad Kreuznach notwendig, was wiederum mit einem enormen, unter Umständen tragischen Zeitverlust verbunden wäre. Im Gegensatz zu Kirn verfügt Idar-Oberstein über einen regelmäßigen Apothekennotdienst in der Stadt. Im Falle einer Verlegung nach Kirn ist ein eklatanter Anstieg der Inanspruchnahme der Zentralen Notaufnahme in Idar-Oberstein zu befürchten. Neben der höheren Belastung der Mitarbeiter wird sich auch das Fehlbelegungspotenzial erhöhen. Das würde ein deutliches finanzielles Risiko für das Klinikum und eine finanzielle Mehrbelastung der Krankenkassen mit sich bringen, vor allem durch eine vermehrte Inanspruchnahme von Krankentransporten."

Die Presseerklärung wurde unter Federführung von Oberbürgermeister Bruno Zimmer gemeinsam mit Bürgermeister Frank Frühauf sowie den von der Mitgliederversammlung der ABZ bestimmten Vertretern Sigrid Pehlke, Dr. Ingeborg Plata, Dr. Axel Brust, Dr. Peter Schwebel und Dr. Michael Graf verfasst. Diese Personen sollen auch die weiteren Verhandlungen führen.

Die Klinikum Idar-Oberstein GmbH ist nach Informationen unserer Zeitung bereit, sofort einen Mietvertrag mit der KV abzuschließen. red

Idar-Oberstein Birkenfeld
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