40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Mittelmosel
  • » Verkehr soll in Kaisersesch beruhigt werden
  • Aus unserem Archiv
    Kaisersesch

    Verkehr soll in Kaisersesch beruhigt werden

    Die Straßenplanung war das zentrale Thema der jüngsten Sitzung des Kaisersescher Stadtrates. Intensiv diskutierten die Fraktionen über den geplanten Ausbau der Landesstraße 52 im Bereich von Bahnhofstraße und Trierer Straße. Außerdem machten sie sich Gedanken über die dringend notwendige Verkehrsberuhigung im Schwalbenweg und Im Joch.

    In der Straße „Im Joch“ gibt es bereits Schwellen, um den Verkehr zu beruhigen. Für die SPD-Fraktion im Stadtrat sind diese nicht ausreichend, da Autofahrer zu schnell unterwegs sind. Auch fehlen Gehwege, zum Beispiel am angrenzenden Spielplatz. Das soll verändert werden.  Foto: Kevin Rühle
    In der Straße „Im Joch“ gibt es bereits Schwellen, um den Verkehr zu beruhigen. Für die SPD-Fraktion im Stadtrat sind diese nicht ausreichend, da Autofahrer zu schnell unterwegs sind. Auch fehlen Gehwege, zum Beispiel am angrenzenden Spielplatz. Das soll verändert werden.
    Foto: Kevin Rühle

    Bahnhofstraße/Trierer Straße: Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz hat dem Stadtrat zwei Planungsvarianten für die L 52 vorgeschlagen, die Stadtbürgermeister Gerhard Weber vorstellte. Dabei teilte er die insgesamt 1,2 Kilometer lange Straße vom Ortseingang oberhalb des Friedhofs bis zum Ende etwa auf Höhe des Eifelmarktes beziehungsweise Beginn der Poststraße in Teilabschnitte ein.

    Etwas kompliziert machte die Diskussion, dass sich der Rat nicht klar für eine der vorgestellten Varianten entscheiden konnte, sondern schließlich für eine Kombination aus Teilen der beiden Vorschläge beschloss. Das soll die erwünschte Verkehrsberuhigung im Bereich der Trierer Straße in Richtung Stadt durch eine Verbreiterung nach links beziehungsweise eine ausgeprägte Verschwenkung erreicht werden.

    Gegenüber dem Friedhof sind weitere Parkplätze geplant, wobei die Stadt dazu noch Privatgrund erwerben müsste. Aus dem Rat kam der Hinweis, dass die Waldkapelle immer häufiger für Gottesdienste und Trauerfeiern genutzt wird, sodass auch dort Parkplätze zur Verfügung gestellt werden sollen.

    Ein weiterer Diskussionpunkt waren die Bushaltestellen entlang der neuen Straße. Um den Busfahrgästen das Ein- und Aussteigen zu erleichtern, werden die Bordsteine erhöht. Einige Haltestellen werden verlegt. Um die bestehenden Parkplätze und das Buswartehäuschen erhalten zu können, steht der LBM in Verhandlungen mit dem Investor des Eifelmarktes, teilte Stadtbürgermeister Weber mit.

    Überquerungshilfen, etwa in der Bahnhofstraße im Bereich des Fußweges zu den Schulen, sollen vor allem den Kindern das Überqueren der Straße erleichtern. Weber verwies darauf, dass alte Bäume durch die Baumaßnahmen Schaden nehmen könnten. Für diesen Fall spracht sich der Stadtrat für die Anpflanzung neuer Bäume aus.

    Der Stadtbürgermeister kündigte an, dass die gesamte Straßenplanung in einer Bürgerversammlung vorgestellt und diskutiert wird. Der Beginn der Maßnahme ist für Ende 2018/Anfang 2019 geplant.

    Schwalbenweg/Im Joch: Die SPD-Fraktion hatte den Antrag gestellt, den regen Durchgangsverkehr im Schwalbenweg und in der Straße „Im Joch“ mit Maßnahmen zu beruhigen. Erik Schwarz stellte die Vorschläge seiner Fraktion vor: „Wir haben uns lange und intensiv mit der wirklich gefährlichen Situation in diesen Straßen beschäftigt.“ Die Anwohnerstraßen haben sich im Laufe der Zeit zu Durchgangsstraßen entwickelt. Die 30er-Zone werde von Autofahrern nicht beachtet und auch nicht kontrolliert, monierte Schwarz. Insbesondere für Kinder sei das Überqueren der Straße extrem gefährlich, weil zum Beispiel Gehwege einfach enden oder Überquerungshilfen fehlten. Die Vorschläge zur Abhilfe der SPD-Fraktion: erhöhte Schwellen, die zum Langsamfahren zwingen. Gehwege sollen weitergeführt werden, der Wirtschaftsweg zum Meisenweg soll gesperrt werden.

    Schwarz betonte: „Unsere Vorschläge sind möglicherweise laienhaft, jetzt sind die Straßenplaner gefragt.“ Notwendig sei jedoch, endlich mit den Planungen zur Verkehrsberuhigung zu beginnen. Allen Fraktionen im Kaisersescher Stadtrat ist bekannt, dass die Anwohner „Im Joch“ und im Schwalbenweg unter dem stärker werdenden Durchgangsverkehr leiden. Fehlplanungen aus der Vergangenheit wurden beklagt, die dringend aus der Welt geschafft werden müssen. Daher fasste der Rat einstimmig einen Grundsatzbeschluss, die Verbandsgemeindeverwaltung nun mit den Planungen zur Lösung des Problems zu beauftragen.

    Von unserer Mitarbeiterin Brigitte Meier

    Cochem Zell
    Meistgelesene Artikel
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Regio-CvD Online

     

    Mail

    Anzeige
    epaper-startseite
    Regionalwetter
    Freitag

    5°C - 14°C
    Samstag

    3°C - 7°C
    Sonntag

    3°C - 7°C
    Montag

    5°C - 7°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige