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    Cochem

    Haushalt: Die schwarze Null rückt für den Kreis näher

    Der Kreis freut sich über ein deutliches Plus beim Kreishaushalt. Nach dem Halbjahresbericht, den der Landrat im Kreisausschuss vorlegte, hat sich der Ergebnishaushalt des aktuellen Etats um mehr als 400 000 Euro verbessert. Grund dafür sind vor allem höhere Schlüsselzuweisungen, Einsparungen bei Investitionen in Schulen sowie bei den Kreisstraßen. Deutlich gestiegen sind allerdings die Ausgaben im Bereich Jugend und Familie.

    Symbolfoto
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    Foto: picture alliance / dpa

    "Wir liegen sehr gut, was unsere Haushaltsentwicklung angeht, und wir können Verbesserungen gegenüber der Planung erwarten", meinte Landrat Manfred Schnur im Kreisausschuss. Je nach Entwicklung könnten sich die Daten noch weiter verbessern, hofft er und ist sich sicher: "Die schwarze Null wird damit realistischer." Deutlich höhere Einnahmen erwartet der Kreis bei den Schlüsselzuweisungen, die im August festgesetzt wurden, wobei sich gezeigt hat, dass die Grundlagen für die Berechnung von den im damaligen Haushaltsrundschreiben mitgeteilten Daten deutlich abweichen. Die jetzigen Schlüsselzuweisungen liegen um rund 220 000 Euro über dem Ansatz. Spürbar sind für den Kreis die niedrigen Zinsen, was zu einer Ersparnis von rund 15 000 Euro führt.

    Einsparungen gibt es bei den Schulen. Der Kreis erwartet, dass die Haushaltsansätze für die Sanierungsarbeiten Grund- und Realschule plus Treis-Karden und Realschule plus Vulkaneifel in Ulmen in Höhe von 525 000 Euro in diesem Jahr nicht benötigt werden, was jedoch dazu führt, dass die geplante Landeszuweisung von 300 000 Euro entfällt. Dennoch ergibt sich hier insgesamt ein Haushaltsplus von 225 000 Euro. Einsparungen von rund 100 000 Euro gibt es bei den Kreisstraßen, da nach dem jetzigen Stand die pauschalisierten Gemeinschaftsaufwendungen deutlich niedriger als erwartet ausfallen.

    Eine Haushaltsverschlechterung von rund 265 000 Euro zeichnet sich im Teilhaushalt Jugend und Familie ab. Grund dafür sind vor allem zu erwartende Mehraufwendungen für die Inobhutnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Höhe von rund 800 000 Euro sowie Mehraufwendungen von rund 271 000 Euro bei den Hilfen zur Erziehung. Allerdings kann sich der Kreis in diesem Bereich auch über Mehrerträge aus Kostenbeteiligungen des Landes von rund 860 000 Euro bei den Hilfen zur Erziehung freuen.

    Zu erwartenden Mehrausgaben von 287 000 Euro stehen im ersten Halbjahr Haushaltsverbesserungen von 697 000 Euro gegenüber. Der Ergebnishaushaushalt verbessert sich so um 410 000 Euro.

    dj

    Cochem Zell
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