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    Alflen

    Gemeinde Alflen kämpft für die K 6

    Sie sind ein Dauerthema in Deutschland – marode Straßen. Wenn sich daraus aber Gefahren für Menschen ergeben, die Verkehrssicherungspflicht leidet, dann sollte gehandelt werden. So wie jetzt im Eifelort Alflen, wo sich der Moselweg, die Kreisstraße 6 (K 6), in der Ortsdurchfahrt seit Jahren schon in einem mehr als desolaten Zustand befindet.

    Beim Ortstermin in Alflen an der Kreisstraße 6 betrachteten Ortsbürgermeister Rudolf Schneiders, Berthold Schäfer, MdL Benedikt Oster, Thomas Valerius und Michael Pörling (von links) die Schäden, die nun schnellstmöglich ausgebessert werden sollen.
    Beim Ortstermin in Alflen an der Kreisstraße 6 betrachteten Ortsbürgermeister Rudolf Schneiders, Berthold Schäfer, MdL Benedikt Oster, Thomas Valerius und Michael Pörling (von links) die Schäden, die nun schnellstmöglich ausgebessert werden sollen.
    Foto: Alfons Benz

    Von unserem Mitarbeiter Alfons Benz

    Bei einem Ortstermin machten sich Ortsbürgermeister Rudolf Schneiders, die Beigeordneten Berthold Schäfer und Michael Pörling sowie Thomas Valerius von der Verbandsgemeindeverwaltung Ulmen ein Bild vom Zustand der K 6. Zeitgleich suchten sie nach Lösungen zur Behebung des Problems. Auf Einladung war auch der Landtagsabgeordnete (MdL) Benedikt Oster aus Binningen zur Begehung erschienen.

    "Seit mindestens fünf Jahren werden die Schäden an die Kreisverwaltung zur Aufnahme in das Straßenbauprogramm für den Kreis Cochem-Zell gemeldet. Zuerst ging es nur um die Sanierung der Rinne mit ihren Randsteinen. Dann kam noch der Belag der Straße hinzu, der mit einer dünnen Asphaltdeckschicht, einem DSK-Belag, saniert werden könnte. Geschehen ist bisher nichts", monierte sich Schneiders.

    So richtig zum Brodeln brachte die Stimmung in Alflen dann noch der Bericht in der Rhein-Zeitung vom 8. November, in dem zu lesen war, dass der Kreistag der Sanierung der Cochemer Stadtwaldlinie mit einem Kostenvolumen von 14 Millionen Euro zugestimmt hatte. "In Cochem wird das Geld reingesteckt, und wir auf den Höhen schauen in die Röhre. Das darf doch nicht wahr sein", sprach Schäfer die seiner Meinung nach ungerechte Verteilung der Kreisfinanzen direkt an.

    In den Tagen zuvor waren die vielen Risse und Löcher farblich markiert worden, und der Moselweg zeigte sich wie ein roter Flickenteppich. Valerius, bei der Verbandgemeinde zuständig für den Tiefbau, mahnte einen ganz wichtigen Aspekt an: die Verkehrssicherungspflicht. "Vor allem in der Straßenrinne liegen sehr viele Stellen, die je nach Witterung richtig gefährlich werden können. Wasser ist der Feind jeder Straße und wenn dann noch der Frost hinzukommt, tut er noch das Übrige."

    Also waren sich alle einig: Die Sache muss nochmals, ehe etwas passiert, angepackt werden. Weil der Knackpunkt wohl beim Kreis, dem Verteiler der Gelder, liegt, wird Schneider diesen über die Verbandsgemeinde nochmals auf die Brisanz hinweisen und auch den Landesbetrieb Mobilität nicht außen vor lassen. MdL Oster unterstützt die Gemeinde darin, dass zuallererst die Gefahrenstelle Rinne im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht beseitigt wird. Zweitens soll die Straße selbst für den Substanzerhalt und damit aus wirtschaftlicher Sicht mit einem DSK-Belag instand gesetzt werden.

    Cochem Zell
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