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    Ferienland auf großer Fahrt: Cochem bewirbt seine Reize per Lkw-Plane

    Ein 440 PS starker Werbeträger wird künftig auf Europas Straßen die landschaftlichen Reize des Ferienlands Cochem präsentieren: Die Zugmaschine eines Sattelschleppers der Müdener Spedition „Bertgen & Laux“ zieht einen Auflieger mit einer besonderen Werbeplane hinter sich her. Die beiden Längsseiten zieren Panoramafotos aus der Region, versehen mit der Internetadresse des Ferienlandes, auf der Rückseite ist die Reichsburg zu sehen. Die Spediteure, Vertreter der Tourist-Information und der Stadt Cochem nutzten den verkaufsoffenen Sonntag gestern, um das ungewöhnliche Marketinginstrument publikumswirksam in Betrieb zu nehmen.

    Vier fürs Ferienland: Dank ihres Engagements wirbt die Region jetzt per Lkw-Plane für sich.
    Vier fürs Ferienland: Dank ihres Engagements wirbt die Region jetzt per Lkw-Plane für sich.
    Foto: David Ditzer

    Cochem/Region – Ein 440 PS starker Werbeträger wird künftig auf Europas Straßen die landschaftlichen Reize des Ferienlands Cochem präsentieren: Die Zugmaschine eines Sattelschleppers der Müdener Spedition „Bertgen & Laux“ zieht einen Auflieger mit einer besonderen Werbeplane hinter sich her. Die beiden Längsseiten zieren Panoramafotos aus der Region, versehen mit der Internetadresse des Ferienlandes, auf der Rückseite ist die Reichsburg zu sehen. Die Spediteure, Vertreter der Tourist-Information und der Stadt Cochem nutzten den verkaufsoffenen Sonntag gestern, um das ungewöhnliche Marketinginstrument publikumswirksam in Betrieb zu nehmen.

    Der Blickfang schlechthin ist die Lkw-Plane des Sattelschleppers, der an diesem Sonntag ausnahmsweise auf dem Cochemer Endertplatz parken darf. Hunderte von Menschen bummeln von der Kreisverwaltung in Richtung Altstadt. Viele bleiben vor dem mächtigen Lastwagen stehen. Dabei gibt es auch ansonsten viel zu sehen: Wegen des verkaufsoffenen Sonntags steht der Platz voll mit Nobelkarossen einer Autoshow.

    Doch auf der Plane kann man eben auf einen Blick bestaunen, was man sonst nur vom Conder Moselufer aus sehen kann: Vor der bunten Häuserfront der Moselpromenade, Reichsburg und Kirchturm schließt die Mosel den unteren Bildrand ab. Überdies prostet rechts unten in der Ecke eine junge blonde Dame dem Betrachter mit einem Glas Weißwein zu. Es ist Meike Schultz, Mitarbeiterin der Tourist-Information Ferienland Cochem. In goldenen Buchstaben steht über dem Weitwinkelbild www.ferienland-cochem.de. Auch die Krone der Dachmarke Mosel ist zu sehen.

    Wirksam ist die Region hier in Szene gesetzt. Harald Bacher, Leiter der Tourist-Information sagt: „Meines Wissens ist es der erste Lkw, der für die Mosel unterwegs ist und Werbung macht.“ Helmut Probst, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem und an diesem Tag ein Vertreter des verhinderten Stadtchefs Herbert Hilken, sieht in dem mächtig langen Marketinggefährt etwas, das „auf unsere Region hungrig machen kann“. Und das überall dort, wo es hinrollt.

    Im Mai und Juni vergangenen Jahres war Touristikchef Bacher mit den Spediteuren Jörg Bertgen und Ralf Laux in Kontakt getreten, deren Lastwagen vor allem Stahlprodukte fahren. Bertgen, der seit 1973 in Müden zu Hause ist, erzählt: „Unsere Heimat ist bombastisch, und wir haben überlegt, wie wir mehr für sie machen können.“ Da traf es sich gut, dass die Spedition ohnehin einen neuen Lkw anschaffen musste. Schnell war die Idee mit der Werbeplane geboren, die Bacher im städtischen Ausschuss für Tourismus und Wirtschaft präsentierte. Dort stieß sie auf Gegenliebe. Allerdings sollte es natürlich etwas Hochwertiges sein, das auch seinen Preis haben würde. Zwischen 4000 und 5000 Euro gab die Tourist-Info dafür aus, die Plane bedrucken zu lassen. An dieser Stelle war unter anderem das Know-how der Design-Firma Bernd Galonske aus dem Eifeldorf Weiler gefragt. Ein Lacküberzug soll dazu beitragen, dass die Lebensdauer der Plane mindestens fünf, sechs Jahre beträgt.

    So lange werden nun riesengroße farbenfrohe Werbebanner durch Europa rollen, vornehmlich durch Nordrhein-Westfalen und die Beneluxländer, also Gegenden, aus denen viele Gäste an die Mosel kommen. Auf ihrem Weg werden sie Furore machen, auf Landstraßen und Autobahnen „auch werbeabstinente Zielgruppen erreichen“, sagt Bacher.

    Dass das Konzept aufgeht, hat Ralf Laux am Steuer der Zugmaschine schon erlebt. Er fuhr, den auffälligen Auflieger hinter sich, durch Kobern-Gondorf: „Neugierige sind regelrecht auf eine Mauer gesprungen, um zu gucken, was da für ein Fahrzeug kommt.“ Das Ferienland Cochem ist „on the road“ – eine Idee, die zieht. David Ditzer

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