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    CDU hat in Zells Stadtrat das Sagen

    Den Rat der Moselstadt Zell dominiert die CDU auch in der neuen Wahlperiode mit absoluter Mehrheit. Dennoch wollen die Christdemokraten weiter auf eine gute Zusammenarbeit mit SPD und FWG setzen.

    Im Wahllokal I der Schwarze-Katz-Stadt Zell betätigen sich Karl Heinz Weis und seine Tochter Kathrin als Helfer bei der Kommunalwahl. Die ehemalige Weinkönigin Judith Hallenbach (ganz links) gibt gerade ihre Stimmzettel ab.
    Im Wahllokal I der Schwarze-Katz-Stadt Zell betätigen sich Karl Heinz Weis und seine Tochter Kathrin als Helfer bei der Kommunalwahl. Die ehemalige Weinkönigin Judith Hallenbach (ganz links) gibt gerade ihre Stimmzettel ab.
    Foto: Peter Scherer

    Von David Ditzer

    Die Zeller Stadtratswahl in Zahlen: So will's der Wähler.
    Die Zeller Stadtratswahl in Zahlen: So will's der Wähler.
    Foto: RZ-Grafik

    Kaum Bewegung hat die Kommunalwahl in den Rat der Moselstadt Zell gebracht. Die drei vertretenen Fraktionen - CDU, SPD und FWG Stadt Zell - werden jeweils genau die gleiche Anzahl an Sitzen haben wie vor der Wahl. Und auch was die prozentualen Anteile an den gültigen Stimmen angeht, hat sich nicht viel getan. Die CDU holte mit 51,9 Prozent erneut eine absolute Mehrheit (plus 0,1 im Vergleich zu 2009), die SPD kam auf 21,8 Prozent (minus 0,4) und die FWG erhielt 26,3 Prozent (plus 0,2).

    Dem Wählervotum folgend, wird mit Maria Baldes (CDU) aus Kaimt zwar ein neues Gesicht in den Zeller Stadtrat einziehen. Auch Nikolas Peter Lehmen, Sohn des FWG-Kandidaten, wird für die CDU im Rat sitzen. Ansonsten gibt es jedoch nach der Kommunalwahl auch personell kaum Veränderungen. Für die SPD werden die gleichen vier Vertreter in dem Gremium sitzen wie vor dem Urnengang. Hanjo Börsch hätte sich noch einen Sitz mehr erhofft - für den einen oder anderen Genossen, "der im Wahlkampf besonders viel Engagement gezeigt hat".

    SPD-Mann Börsch: Dürfen Stadtteile nicht vernachlässigen

    Doch der Wähler entschied anders, in seiner Gunst büßte die SPD im Vergleich zur Abstimmung von vor fünf Jahren sogar 0,4 Prozentpunkte ein. Das wirkte sich auf die Zahl ihrer Sitze jedoch nicht aus. "Wir hätten vielleicht die 40 Prozent der Wahlberechtigten bewegen müssen, die nicht wählen gegangen sind", so Börsch. Was die weitere Arbeit der SPD im Rat angehe, wolle man die Dinge weiterverfolgen, die man schon im Wahlkampf angesprochen habe. So habe man viel Zeit und Geld investiert, um den Stadtkern attraktiver zu gestalten.

    "Aber wir dürfen darüber nicht die anderen Stadtteile aus den Augen verlieren." Für Kaimt müsse man etwa einen zentralen Platz ansprechend herrichten, wo Menschen verweilen und einander begegnen könnten. Auch die beiden alten Schulen gelte es zu erhalten. In Bezug auf das kontrovers diskutierte Ferienparkprojekt Marina Weingarten zwischen Briedel und Zell betonte Börsch, die SPD werde bei Abstimmungen darüber weiterhin keinen Fraktionszwang ausüben. Die Mehrheitsfraktion von der CDU ist nach wie vor klar für das Großprojekt, unterstrich Lothar Bremm auf RZ-Nachfrage noch einmal.

    Lothar Bremm (CDU): Haben auf die richtigen Kandidaten gesetzt

    Er betrachtet das Abschneiden seiner Partei bei der Stadtratswahl als klaren "Vertrauensbeweis für die Arbeit, die wir in den vergangenen Jahren getan haben". Man habe auf die richtigen Kandidaten gesetzt, eben nicht zuletzt auf einige neue Gesichter. Lobend hob Bremm die gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen hervor, die dem Wohle der Stadt diene. In die Zukunft blickend, sagte Bremm: "Wir wollen das, was wir in der vergangenen Jahren angefasst haben, jetzt fortsetzen, zum Beispiel das Straßenbauprogramm."

    Für den CDU-Stadtbürgermeister Hans Schwarz wird ein weiterer Kandidat der Christdemokraten in den Rat nachrücken. Die meisten Wählerstimmen nach Matthias Scheid sicherte sich Hendrik Weinbach (802). Peter Lehmen von der FWG begrüßte, dass es zumindest ein paar neue Kandidaten in den Rat geschafft haben.

    Cochem Zell
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