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    Befragung geplant: Kunden geben Einblicke in Einkaufsverhalten

    Kunden der Kaisersescher Einkaufsmärkte Aldi, Lidl und Rewe müssen in den nächsten Tagen damit rechnen, dass sie von Interviewern der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) gefragt werden, wo sie leben. Und Bewohner der Verbandsgemeinde Kaisersesch können telefonisch gebeten werden, zu ihrem Einkaufsverhalten Auskunft zu geben.

    Der neue Lidl-Markt im Industrie- und Gewerbegebiet Kaisersesch eröffnet noch in diesem Jahr. Den Bedarf weiterer Lebensmittelmärkte im Grundzentrum Kaisersesch hat ein Nahversorgungskonzept ermittelt. Diese Berechnungen sollen nun durch eine Haushalts- und Kundenbefragung bestätigt beziehungsweise untermauert werden. Die Befragung geschieht vor den bestehenden Märkten und durch Telefonabfrage. Auch online können die Fragen beantwortet werden.
    Der neue Lidl-Markt im Industrie- und Gewerbegebiet Kaisersesch eröffnet noch in diesem Jahr. Den Bedarf weiterer Lebensmittelmärkte im Grundzentrum Kaisersesch hat ein Nahversorgungskonzept ermittelt. Diese Berechnungen sollen nun durch eine Haushalts- und Kundenbefragung bestätigt beziehungsweise untermauert werden. Die Befragung geschieht vor den bestehenden Märkten und durch Telefonabfrage. Auch online können die Fragen beantwortet werden.
    Foto: Christoph Bröder

    Mit diesen Verbraucherbefragungen sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die in das 2016 erstellte Nahversorgungskonzept der Stadt Kaisersesch einfließen. Um eine Grundlage für die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Nahversorgung im Grundzentrum Kaisersesch zu erhalten, hat die Stadt die GMA in Köln mit einer Kundenbefragung beauftragt, die in Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Informationsgesellschaft für Fach- und Rechtsfragen der Raum- und Umweltplanung (Firu) erfolgt.

    Die Fragen zum Einkaufsverhalten können auch online anonym über die Internetseite der Verbandsgemeinde Kaisersesch beantwortet werden. Die Fachbüros möchten zum Beispiel wissen, in welchen Orten der Region die Bürger Lebensmittel, Drogeriewaren, Bekleidung und Schuhe, Elektrogeräte oder Schmuck kaufen, wo sie sich Medikamente oder andere Apothekenwaren besorgen oder wo sie das Futter für ihre Haustiere erwerben. Die Einkaufsforscher möchten auch wissen, wie oft die Bürger der Verbandsgemeinde Kaisersesch einkaufen und mit welchen Verkehrsmitteln sie zum Einkaufsort fahren.

    Aufschlussreich werden auch die Antworten zu der Frage sein, welche Dinge und wie oft die Kunden online einkaufen. GMA und Firo versichern, dass bei der Befragung alle Datenschutzauflagen erfüllt werden und dass keine Einzeldaten weder der Verwaltung noch sonstigen Personen weitergeleitet werden.

    Florian Schick, Beigeordneter der Stadt Kaisersesch, erklärt, dass das Ergebnis der Befragung auch der Rechtssicherheit dienen soll, denn: „Es gibt Bedenken von umliegenden Grundzentren gegen das Konzept des großflächigen Einzelhandels in Kaisersesch.“

    Derzeit entstehen im Gewerbegebiet zwei neue Märkte der Anbieter Lidl und Edeka. Lidl will noch in diesem Jahr eröffnen. Der Bedarf war im vorliegenden Nahversorgungskonzept ermittelt worden (die RZ berichtete). Bereits seit 1972 sieht der Bebauungsplan „Industrie- und Gewerbegebiet“ der damaligen Ortsgemeinde Kaisersesch die Ansiedlung von Einzelhandel auf Sonderflächen vor. Da diese Flächen bislang nicht bebaut wurden, stehen sie nun als Entwicklungspotenziale für die Ansiedlung großflächigen Einzelhandels zur Verfügung.

    Innerhalb der Verbandsgemeinde übernimmt die Stadt Kaisersesch mit 20 Prozent der Gesamtbevölkerung die Funktion als Grundzentrum und ist somit gehalten, die Einkaufsbedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen.

    Von unserer Mitarbeiterin Brigitte Meier

    Nahrungs- und Genussmittel liegen ganz vorn

    Im Nahversorgungskonzept Kaisersesch steht zu lesen: „Unter Berücksichtigung der aktuellen Einwohnerzahlen und des Kaufkraftniveaus besitzt die Verbandsgemeinde Kaisersesch eine jährliche einzelhandelsrelevante Kaufkraft im Sektor Nahrungs- und Genussmittel von rund 29,4 Millionen Euro.

    Die Kaufkraft im Sortiment Gesundheit/ Körperpflege beträgt circa 5,7 Millionen Euro. Im Lebensmittelsektor wird innerhalb der VG ein Umsatz von rund 23,5 Millionen Euro berechnet, davon circa 21,6 Millionen für die Stadt. Im Drogeriesektor ergibt sich für die VG ein Umsatz von etwa 5 Millionen Euro.“

    Cochem Zell
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