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    Zwei Mendiger in neuen Rat gewählt: Priester beraten den Bischof

    Pastor Ralf Birkenheier und Kaplan Peter Zillgen aus der Pfarreiengemeinschaft Mendig gehören dem neu gewählten Priesterrat an, der seine Arbeit bereits aufgenommen hat. Der Priesterrat gehört neben dem Katholikenrat, dem Diözesanpastoralrat und dem Kirchensteuerrat zu den diözesanen Gremien des Bistums. Die Geistlichen bekleiden dieses Amt fünf Jahre lang und werden bei der Umsetzung der Synodenergebnisse besonders gefragt sein.

    Der zwölfte Priesterrat der Diözese Trier repräsentiert die Priesterschaft. Pastor Ralf Birkenheier ist in dieses Gremium gewählt worden.  Foto: Elvira Bell
    Der zwölfte Priesterrat der Diözese Trier repräsentiert die Priesterschaft. Pastor Ralf Birkenheier ist in dieses Gremium gewählt worden.
    Foto: Elvira Bell

    Von unserer Mitarbeiterin Elvira Bell

    Die insgesamt 42 Kleriker beraten Bischof Stephan Ackermann unter anderem bei Fragen des priesterlichen Dienstes oder bei pastoralen Planungen. Wie der Trierer Bischof im Rahmen der ersten Sitzung des Gremiums Ende September betonte, handelt es sich hierbei um keine bloße "Standesvertretung". "Der Bischof selbst bezeichnet das Gremium als ‚Senat des Bischofs’", erklärte Pastor Ralf Birkenheier gegenüber unserer Zeitung. Der stellvertretende Dechant des Dekanates Mayen-Mendig wurde für die Dekanate Andernach-Bassenheim und Mayen-Mendig, denen seiner Schätzung nach mehr als 60 000 Katholiken angehören, in den Rat gewählt.

    Der 60-Jährige bringt Erfahrungen für die Mitarbeit in einem solchen Gremium mit: Er brachte sich vor seiner Zeit in Mendig im Priesterrat des Bistums Limburg ein.

    "Keine Konfession ist so sehr Vorurteilen unterworfen, wie die katholische - Klischees en masse", meint Birkenheier und betont: "Die katholische Kirche war und ist immer synodal - gemeinsam auf dem Weg. Das ist doch keine Erfindung der Reformation. Wirkliche Reformation geschah und geschieht immer in der Kirche und führt nicht zur Spaltung - wenn, dann kamen oder kommen andere Aspekte dazu, die mit dem Eigentlichen nichts mehr zu tun hatten oder haben."

    In diesem Zusammenhang erinnert der Kirchenmann an die großen Reformbewegungen durch Franziskus oder Theresia von Avila - "oder zuletzt durch das Konzil, von den Orden ganz zu schweigen." Angesichts einer Welt, die sich immer verändert, unvorstellbaren Herausforderungen unterworfen ist oder sich ihnen unterwirft, müsse es um das Wesentliche gehen: "Was macht Leben aus? Worin gründet Leben - und woraufhin leben wir?"

    Die christliche Botschaft sei da mehr als eindeutig. Und darum sei es nötig, sich immer wieder darauf zu besinnen und aus dem Erkannten den Weg zu beschreiben, der notwendig ist - und ihn dann auch beherzt zu gehen - im Wissen, dass der Herr - wie auf dem Weg nach Emmaus - dabei ist.

    "Und darum ist es dem Bischof mehr als nur ein Herzensanliegen mit seinen Priestern nachzudenken, nachzufragen, um mit Freude nach vorne zu schauen und dem Herrn nachzufolgen. Was der Kaplan und ich dazu beitragen können, das werden wir mit Freude und auch mit Leidenschaft tun."

    Mayen-Andernach
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