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    OchtendungOchtendung: Karnevalsgesellschaft will Fastnachtssamstag neu gestalten

    Mit einem neuen Konzept wird die Große Ochtendunger Karnevalsgesellschaft (GOK) den Fastnachtssamstag, 1. März, neu gestalten und zu einer Veranstaltung entwickeln, an der sich nicht nur viele Aktive beteiligen, sondern auch die Bevölkerung teilnehmen kann.

    Bisher trafen sich die Fußgruppen des Veilchendienstagszugs in der Ochtendunger Kulturhalle zur Bewertung. Diesmal soll das Vorstellen als "Open-Air-Event" in der Altstadt stattfinden.
    Bisher trafen sich die Fußgruppen des Veilchendienstagszugs in der Ochtendunger Kulturhalle zur Bewertung. Diesmal soll das Vorstellen als "Open-Air-Event" in der Altstadt stattfinden.
    Foto: Heinz Isreal

    Von unserem Mitarbeiter Heinz Israel

    Mit einem neuen Konzept wird die Große Ochtendunger Karnevalsgesellschaft (GOK) den Fastnachtssamstag, 1. März, neu gestalten und zu einer Veranstaltung entwickeln, an der sich nicht nur viele Aktive beteiligen, sondern auch die Bevölkerung teilnehmen kann. "Jeck of Jück" heißt das Motto des Abends, der 19.11 Uhr mit einem Sternmarsch zum Konrad-Adenauer-Platz (Apotheke) beginnt. Höhepunkt der Veranstaltung ist um 20.30 Uhr die Vorstellung der kostümierten Fußgruppen auf dem "Open-Air-Catwalk" in der Grenzstraße. Die Prämierung der vier ersten Plätze findet um 23.30 Uhr im Foyer der Wernerseckhalle statt.

    Aufgeschreckt durch die deutlich geringere Zahl von teilnehmenden Fußgruppen beim Veilchendienstagszug 2013, hatten die Verantwortlichen der GOK zu einem Treffen eingeladen. Dabei wurde versucht, die Gründe für die rückläufige Tendenz zu finden. Wie Alois Oster, der Vizepräsident der GOK, berichtete, sammeln sich die Ochtendunger Fußgruppen an Fastnachtssamstag traditionsgemäß in den Kneipen der Altstadt. Von dort aus ist es aber ein langer Fußweg bis hin zur neuen großen Kulturhalle, in der sich die etwa 250 Jecken etwas verloren vorkommen. Auch der Versuch, durch das Herausziehen des Bühnenlaufstegs das Geschehen zu verdichten, hatte nicht den gewünschten Erfolg. Die Vorstellung der einzelnen Gruppen mit anschließender Bewertung stieß auf immer weniger Interesse. Die erste Idee der GOK, die Altstadtwirte in der Kulturhalle für eine große Veranstaltung zusammenzuholen, kam bei den Geschäftsleuten nicht gut an. Ihr Argument: Dadurch würden sie die Stammkundschaft ihrer Gaststätten vernachlässigen. Für die Verantwortlichen war damit klar, dass eine Aufwertung des Fastnachtssamstags nur durch ein verstärktes Miteinander im Ortskern erreicht werden kann.

    Und so sieht der Plan für den Samstagabend aus: Nach dem Sternmarsch (19.11 Uhr) mit brennenden Fackeln treffen sich alle Gruppierungen um 19.35 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz zu einem kurzen Appell zum Start in die Tollen Tage. Auf dem Weg dorthin sorgen vier Musikgruppen für Stimmung. Anschließend ziehen die Korporationen zu ihren "Stammquartieren", sprich Gastwirtschaften und das Foyer der Wernerseckhalle. "In der Partymeile ist das Rotieren erwünscht", heißt es. Um 20.22 Uhr beginnt "of de Grenz" die Eröffnungszeremonie mit anschließender Open-Air-Vorstellung der einzelnen Fußgruppen. Die abschüssige Straße ist ausgeleuchtet und mit Lautsprechern bestückt. "Wir hoffen, dass Petrus uns gewogen ist und viele gut gelaunte Zuschauer das Spektakel verfolgen", sagt der GOK-Vize. Die Kriterien für die Bewertung der Gruppen wurden neu gefasst. Es wird vier erste Plätze geben und bei der Beurteilung spielt auch die Gruppenstärke eine gewichtige Rolle. Neben Geldpreisen gibt es wertvolles Wurfmaterial für den Veilchendienstagszug zu gewinnen. Außerdem dürfen sich die Sieger ihre Zugposition aussuchen. "Unser Vorschlag kam bei den befragten Gruppen sehr gut an", sagt Alois Oster erfreut. Ochtendung sei seit Jahrzehnten in der Region bekannt für seine tollen Fußgruppen.

    Damit sich auch künftig viele Ochtendunger fürs Mitmachen entscheiden, macht der GOK-Vize und Leiter der örtlichen VHS einen attraktiven Vorschlag: Weil viele junge Leute das Schneidern nicht mehr gelernt haben, will er einen Grundkurs anbieten. Eine Referentin dafür sei bereits gewonnen, sagt er.

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