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    Großfeuer in Mayen: 100 Tonnen Grillanzünder abgebrannt [9. Update]

    Am Sonntagmorgen, 27. April, ist der Großbrand im Industriegebiet Mayen weitgehend unter Kontrolle. Kilometerweit waren am Samstagabend die Flammen zu sehen, die aus der Halle eines Grillanzünder-Herstellers schlugen. Über 130 Helfer waren im Einsatz, der Schaden geht in die Million.

    1. Update

    Verletzt wurde niemand. Der Brand brach bei Fire Energy aus, einem Hersteller für Kamin- und Flammenanzünder. In den 1990er-Jahre hatte die Fire Energy begonnen, Kaminanzünder aus in Paraffin getränkter Holzwolle herzustellen. 

    Die Halle brannte lichterloh. Die Flammen waren kilometerweit zu sehen. Die Halle des Herstellers für Anzünder wird durch den unmittelbar benachbarten Stahl- und Metallbau Giel vermietet.  Zur Zeit sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr noch vor Ort. 

    2. Update

    75 bis 100 Tonnen Grillanzünder brennen. Der Schaden wird jetzt schon auf 300.000 Euro geschätzt, so die Polizei. Hinzu kommen noch die Gebäudeschäden. "Alles, was Beine hat, ist im Einsatz und hilft", so ein Sprecher der Polizei Mayen.

    Ein Problem seien aber die vielen "Gaffer". Auf den Fahhradwegen und auf den Straßen und auf der Bundesstraße haben sich Menschentrauben versammelt, die auch bei den Arbeiten stören würden. 

    Eine Gefahr für die Bevölkerung gehe aber von der enormen Rauchentwicklung nicht aus, jedoch würden sich diejenigen in unnötige Gefahr begeben, da sie sich zu nahe an die Flammen und an das Feuer heran bewegten. 

    3. Update 

    Zwei Polizeihubschrauber kreisten zwischen 22.00 Uhr und 22.30 Uhr über den Flammen, um den Brand besser einschätzen zu können und um die Lage von oben zu kontrollieren, erklärte ein Sprecher der Polizei. 

    Mittlerweile, so meldet die Feuerwehr, ist der Brand auch unter Kontrolle. (23.00 Uhr)

    4. Update 

    Carsten Giel von der benachbarten Firma schreibt bei uns auf Facebook: "Es springt nicht auf unsere Firma (Giel) über, Dank Schutzwand ... nur die vermietete Halle an Agada ist abgebrannt, aber die Feuerwehr leistet gute Arbeit. Danke dafür."

    5. Update 

    Da die Mayener Feuerwehr mit allen Einsatzkräften im Industriegebiet vor Ort ist, hat die Feuerwehr Ettringen die Einsatzleitung übernommen. Im Falle eines weiteren Brandes würde Ettringen diesen koordinieren. 

    Neben der Feuerwehr Mayen sind die Feuerwehren von Hausen, Kürrenberg, Nitztal, Bendorf, Rasselstein, Kottenheim und Andernach im Einsatz. Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz sind damit 131 Einsatzkräfte vor Ort.  

    6. Update

    Die Polizei hat mittlerweile die Zufahrtsstraßen abgesperrt. Zu viele Schaulustige. 

    Bis in die Morgenstunden wird die Feuerwehr noch mit den Löscharbeiten im Industriegebiet in Mayen beschäftigt sein.

    7. Update (7.15Uhr)

    Am Sonntagmorgen kann die Polizei Mayen vorsichtig Entwarnung geben: Noch sind die Löscharbeiten im Gange, aber in der Umgebung ist kaum noch Rauch zu sehen. Eine Brandwache ist rund um das abgebrannte Gebäude im Einsatz. Der Verkehr auf den Zufahrtsstraßen läuft wieder normal.

    Hinweise zur möglichen Brandursache kann es derzeit noch nicht geben: Unter der Asche ist alles noch viel zu heiß. Die Brandermittler werden erst am Montag ihre Arbeit aufnehmen können.

    Wir warten auf eventuelle weitere Informationen nach einer Einsatzbesprechung von Polizei und Feuerwehr, die gegen 8 Uhr angesetzt ist.

    8. Update

    Nach der Einsatzbesprechung bestätigt die Polizei die Fakten:

    "Am Samstagabend, gg. 21.00 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Mayen durch mehrere Verkehrsteilnehmer und Passanten über eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Industriegebietes "Mayener Tal" in Kenntnis gesetzt.

    Nachdem die Rettungskräfte verständigt wurden, konnte vor Ort festgestellt werden, dass eine Halle, in der paraffingetränkte Grill-/Holz-/Feueranzünder gelagert werden, lichterloh in Flammen stand.
    Durch den schnellen und beherzten Einsatz mehrerer Feuerwehren konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und ein Überschlagen der Flammen auf die Nachbargebäude verhindert werden.
    Glücklicherweise wurden durch den Brand und die Rauchentwicklung keine Personen verletzt. Eine prophylaktisch herausgegebene Warnung, Fenster und Türen geschlossen zu halten, konnte zwischenzeitlich wieder aufgehoben werden. Bei mehreren Messungen der Feuerwehr konnten keinerlei gesundheitsgefährdende Luftverunreinigungen festgestellt werden.
    Die Ursache des Brandes ist noch völlig unklar. Nach Abschluss der Löscharbeiten werden Brandursachenermittler der Polizei ihre Arbeit aufnehmen.
    Ferner ist die Höhe des entstandenen Schadens noch nicht bezifferbar. Sie dürfte sich jedoch im höheren sechsstelligen Eurobereich bewegen.
    Im Einsatz waren neben der Polizei zu Spitzenzeiten etwa 140 Einsatzkräfte des DRK, der Feuerwehren von Mayen, Polch, Kottenheim, Bendorf, Andernach, Weißenthurm, der Fa. Rasselstein sowie der unteren Wasserbehörde, des Klärwerks und des Energieversorgers."
     
    9. Update (17.45 Uhr)
    Nach dem Großbrand: Die Feuerwehr hat um 15 Uhr die Lagerhalle der Polizei übergeben. Die Brandermittler nehmen ihre Arbeit am Montag auf. Noch ist völlig unklar, wodurch das Feuer ausbrach.

    ske/to/kaf

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