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    Münstermaifeld

    Fünf Tage nach Rosenmontag: Jubiläumszug zieht durch Münstermaifeld

    Fünf Tage nach Rosenmontag startete die 150 Jahre alte Karnevalsgesellschaft (KG) Rot-Weiß Münstermaifeld ihren großen Jubiläumsumzug um 14.11 Uhr. Die Verschiebung verlangte von Präsident Dietmar Schäfer eine mutige Entscheidung, doch die Absage am Montagmorgen erwies sich als richtig.

    Von unserem Mitarbeiter Heinz Israel

    "Mehr Aufwand bedeutete das nicht", stellte der Präsident im Nachhinein fest. Die schön gestalteten Wagen blieben einfach noch ein paar Tage in den Scheunen und Hallen. Zur geplanten After-Zug-Party am Rosenmontag kamen noch so viele Jecken, dass bis zum frühen Morgen gefeiert wurde.

    Beim Start des Umzugs am Samstagmittag herrschte beste Stimmung unter den Zugteilnehmern und Zuschauern, wenn auch später ein wenig Regen einsetzte. Viele Gäste aus der Umgebung nutzten die einmalige Chance, sich den Umzug in Münstermaifeld anzuschauen, weil sie sonst in ihren Heimatorten am Rosenmontag eigene Züge besuchen. Aber auch die Zahl der Wagen und Fußgruppen hatte sich erhöht. Neben den traditionell an dem Umzug beteiligten Aktiven aus den Stadtteilen, dem Maifeld und der Untermosel nutzten diesmal Karnevalsvereine aus Mayen, Düngenheim, Kottenheim und Hambuch die Chance, die historische Altstadt von "Meenster of de Hieh" als Aktive zu erleben. Fast 70 Zugnummern machten sich von der Postfiliale an der Mörzer Konn in Richtung Altstadt auf den Weg, angeführt vom Cabrio-Bus der Ochtendunger Rentnerband.

    Alt-Präsident Günther Hemgesberg, einer der Verantwortlichen für den Ablauf, erklärte, dass die Zugspitze Order hatte, bewusst langsam zu fahren. Dadurch wurden Lücken vermieden und den Fußgruppen blieb genügend Zeit, Passanten zu begrüßen und ein "Likörchen" einzuschenken. Besonders in den Kreuzungsbereichen, wo sich die Zuschauer knubbelten, ließen die Besatzungen der 23 Prunkwagen Süßigkeiten in großen Mengen auf die Menschen hinunterprasseln. Aus dem Rathausfenster hielten Stadtbürgermeisterin Claudia Schneider und VG-Bürgermeister Maximilian Mumm die Gäste auf dem Laufenden.

     

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