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    Ochtendung

    Deponie Eiterköpfe: Öffentlichkeit soll beteiligt werden

    Die Deponie Eiterköpfe soll bekanntlich erweitert werden. Für die dafür vorgesehene Fläche ist schon vor Jahrzehnten ein Planfeststellungsverfahren absolviert worden. Eigentlich steht von daher einer Erweiterung nichts im Wege. Dennoch will der Abfallzweckverband (AZV) nun ein neues Planfeststellungsverfahren beantragen, strebt also eine neuerliche Genehmigung mit Öffentlichkeitsbeteiligung an.

    Für die Erweiterung der Deponie Eiterköpfe strebt der Abfallzweckverband nun ein neues Planfeststellungsverfahren an.
    Für die Erweiterung der Deponie Eiterköpfe strebt der Abfallzweckverband nun ein neues Planfeststellungsverfahren an.
    Foto: Damian Morcinek

    Darüber hat er seine Gremien und die Ortsbürgermeister der angrenzenden Gemeinden Ochtendung, Plaidt und Saffig informiert. Das neue Planfeststellungsverfahren soll den jetzt deutlich strengeren Vorschriften durch eine Umweltverträglichkeitsstudie Rechnung tragen, heißt es in einer Medieninformation.

    Der AZV plant die Weiterentwicklung der Deponie Eiterköpfe in den Deponieabschnitten 7 und 8, derzeit wird dort Basalt abgebaut (die RZ berichtete). Die Abschnitte 1 bis 6 sind entweder schon verfüllt oder werden aktuell verfüllt. Ziel des AZV ist die weitere Deponierung mineralischer Abfälle sowohl aus dem Verbandsgebiet als auch von außerhalb im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit. „Der mit erheblichen Investitionen verbundene Ausbau der beiden Abschnitte soll für fast 40 Jahre Kapazitäten vorhalten und damit einem Entsorgungsnotstand der Bauwirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz vorbeugen“, erklärt der Verband. Die entsprechenden Beschlüsse wurden in den vergangenen Monaten in den Gremien des AZV sowie der beteiligten Landkreise May-en-Koblenz, Cochem-Zell und der Stadt Koblenz getroffen.

    Der AZV hat nun der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord als zuständiger Genehmigungsbehörde mitgeteilt, dass er für die Deponieerweiterung ein neues Planfeststellungsverfahren anstrebt. Aus Sicht des AZV haben sich in den vergangenen Jahren maßgebliche Vorschriften wie zum Beispiel das Kreislaufwirtschaftsgesetz, die Deponieverordnung oder das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung so weiterentwickelt und verändert, dass er diese in einem neuen Verfahren berücksichtigen will. „So soll für alle Beteiligten ein Höchstmaß an Rechtssicherheit entstehen. Auch hat die Öffentlichkeit in einem Planfeststellungsverfahren die umfassende Möglichkeit, Einwendungen und Stellungnahmen prüfen zu lassen“, stellt der AZV abschließend fest.

    Mayen-Andernach
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