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Koblenz

Neustart: Im Koblenzer Kultkiosk gibt’s jetzt Döner und Pizza

Im Kultkiosk am Friedrich-Ebert-Ring wird mal wieder gearbeitet: In der nächsten Woche soll hier der nächste Gastronomiebetrieb aufmachen, nachdem nach nur kurzer Zeit bereits der zweite Betreiber das auffällige Gebäude verlassen hat. Neuer Mieter: das türkische Restaurant Uludag. Noch wird hier unter Hochdruck alles fertiggestellt, wenn alles gut läuft, soll es am Mittwoch oder Donnerstag losgehen.

Nach 50er-Jahre-Café und vietnamesischem Imbiss wird aus dem Pavillon am Ring nun ein kleines türkisches Restaurant. Sertac Uludag eröffnet den Imbiss in der nächsten Woche.
Nach 50er-Jahre-Café und vietnamesischem Imbiss wird aus dem Pavillon am Ring nun ein kleines türkisches Restaurant. Sertac Uludag eröffnet den Imbiss in der nächsten Woche.
Foto: Sascha Ditscher

Für Sertac Uludag erfüllt sich damit ein Traum. Im Jahr 2000 hat der Gastronom den ersten türkischen Imbiss in Neustadt/Wied eröffnet, seither sind Filialen in Moselweiß, Güls, Mülheim-Kärlich, Neuwied und Waldbreitbach entstanden. „Als noch ein Kiosk in dem Pavillon war, hat mein Mann aber schon nachgefragt, ob hier auch ein Gastronomiebetrieb möglich wäre“, erzählt Ehefrau Alyona Uludag, die Mitinhaberin der Imbisskette. Die Lage hat ihn gereizt, nah bei der Fußgängerzone und mit viel Laufkundschaft, „und auch die Architektur hat mich überzeugt“, sagt er heute. Tatsächlich vergingen noch einige Jahre, bis er an dieser Stelle einen eigenen Laden aufmachen konnte. Der Kiosk mit dem markanten Tellerdach, der auf der Insel inmitten des Ebert-Rings steht, wurde unter Denkmalschutz gestellt, ein privater Geschäftsmann kaufte den Bau, renovierte ihn aufwendig und eröffnete hier 2014 das 50er-Jahre-Café Wartesälchen. Im Jahr 2016 folge dann Cici Baguette, ein Imbiss mit vietnamesischer Küche, vor allem Baguettes. Doch zum 1. September schloss auch dieser. Ein Grund: Der Kiosk ist zwar schön und ungewöhnlich, aber auch ziemlich klein, gerade die Küche.

Die Uludags sehen hier keine Schwierigkeit: „Die Größe ist kein Problem, das passt.“ Das Angebot in dem kleinen Pavillon ist auch nicht abgespeckt, es gibt das Gleiche wie in den großen Filialen, Döner, Pizza, Schnitzel, Nudeln, Salat. Im Inneren des Kiosks haben sie sowieso alles verändert, die Wände rausgerissen, die Decke neu gemacht, den Boden. „Vorher war es auch schön, aber das hat nicht zum Uludag-Konzept gepasst“, sagt Alyona Uludag. Alle Filialen sollen gleich eingerichtet sein, „man soll direkt merken, dass man jetzt bei Uludag ist.“ Und damit soll es weitergehen: Die nächste Filiale in Münstermaifeld ist schon geplant.

Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann

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