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    Bendorf feiert Festival rund um besondere Biere mit Musik und gutem Essen

    Ein neues Festival feiert am Samstag, 14. Oktober, in Bendorf Premiere. Im Mittelpunkt stehen sogenannte Craftbiere. Aber auch für Musikfreunde wird etwas geboten.

    Zum ersten Mal findet in diesem Jahr das Craft Festival in Bendorf statt, auf das einige der Veranstalter und Teilnehmer schon jetzt anstoßen (von links): Dominik Fuchs, Markus Fohr (Lahnsteiner Brauerei), Celina Klingenberg, Sabine Schmidt (beide Stadt Bendorf), Michael Kessler (Bürgermeister) und Andreas Tschursin (Brauerei Bier-Schmiede).
    Zum ersten Mal findet in diesem Jahr das Craft Festival in Bendorf statt, auf das einige der Veranstalter und Teilnehmer schon jetzt anstoßen (von links): Dominik Fuchs, Markus Fohr (Lahnsteiner Brauerei), Celina Klingenberg, Sabine Schmidt (beide Stadt Bendorf), Michael Kessler (Bürgermeister) und Andreas Tschursin (Brauerei Bier-Schmiede).
    Foto: Andreas Egenolf

    Egal ob Wochenmarkt mit wechselnden Mottos, neues Konzept beim Weihnachtsmarkt oder familienfreundlicher Bauern- und Gartenmarkt: Die Stadt Bendorf versucht immer wieder, mit verschiedenen Angeboten die Innenstadt zu leben – und das erfolgreich. Ein neuer Baustein in diesem Konzept soll das erstmals stattfindende Craft Festival sein, das am Samstag, 14. Oktober, von 11 bis 22 Uhr Premiere feiert.

    Die Stadtverwaltung setzt bei der neuesten Veranstaltung auf dem Kirchplatz auf einen Dreiklang aus regionaler Braukunst, kulinarischen Leckerbissen und handgemachter Straßenmusik. „Das macht die Leute sicherlich neugierig, weil viel geboten wird“, findet Sabine Schmidt von der Bendorfer Wirtschaftsförderung, die gemeinsam mit Martin Entertainment und ThonTech für die Organisation verantwortlich zeichnet. Die ursprüngliche Idee, eine reine Bierbörse zu veranstalten, wurde schnell wieder verworfen.„Gegenüber Koblenz wären wir abgeschmiert“, gibt Schmidt zu bedenken. Die Lösung: Die Bendorfer setzen unter anderem mit Craftbeer auf die Nische statt die große Masse. Fünf regionale Brauer, von der Bierfabrik bis zur kleinen Hausbrauerei, werden den Besuchern zeigen, dass Bier viel mehr ist als nur klassisches Pils. „Mit Craftbeer werden bekannte Pfade verlassen und mit ausgewählten Zutaten neu begangen“, versprechen die Veranstalter. Mit im Gepäck haben die fünf regionalen Brauer neben einem süffigen Lager unter anderem auch ein kräftiges Porter oder aber ein Honigbier. So laden die Teilnehmer zum Probieren der außergewöhnlichen Sorten ein.

    Neben Bier und Kulinarischem wird es auch handgemachte Musik beim Craft Festival in Bendorf geben . Hierfür haben die Veranstalter eigens einen Straßenmusikwettbewerb ins Leben gerufen. Los geht es am Nachmittag. Die Musiker bekommen einen Platz rund um den Kirchplatz zugewiesen und spielen zwei Auftritte für jeweils eine halbe Stunde. Die Besucher entscheiden letztlich über den Sieger. An jedem Verkaufsstand bekommen die Besucher bei einem Kauf einen Chip, den sie ihrem Lieblingsmusiker in den Hut werfen können. Derjenige Musiker mit den meisten Chips gewinnt 200 Euro und darf sich um 19.30 Uhr dem Publikum nochmals präsentieren. Die Plätze zwei (150 Euro) und drei (100 Euro) gehen ebenfalls nicht leer aus. Von 20 bis 22 Uhr sorgt auf dem Kirchplatz schließlich die Ed-Sheeran-Coverband Shape of Ed für den musikalischen Ausklang.

    Abseits der handwerklich gebrauten Biere steht als zweiter Schwerpunkt des Festivals das Thema Craftfood auf dem Programm. Im Unterschied zum immer größer werdenden Streetfood-Angebot in Koblenz und der Region will man sich in Bendorf hiervon bewusst absetzen und auf handwerkliche Qualität statt auf Masse setzen. Keine einfache Aufgabe, wie Dominik Fuchs erklärt, der sich um die Zusammenstellung des Angebotes kümmert: „Es ist eine Kunst, Stände auszuwählen, die Wert auf Qualität legen. Einfache Streetfood-Angebote gibt es dagegen zu viele.“ Bis zu 14 Stände sollen es am Ende sein, die den Besuchern kulinarische und handwerkliche Spezialitäten anbieten. Die Angebotsvielfalt reicht hierbei unter anderem vom vegetarischen Burger oder Grillspezialitäten über Maultaschenvariationen und ungarische Gerichte bis hin zu Brownies als Nachspeisen.

    Wem bei all den Speisen und Getränken ein wenig nach sportlicher Betätigung ist, für den haben die Veranstalter verschiedene Möglichkeiten geschaffen. Unter anderem besteht die Chance, sich in einem Übungsparcours auf einem einachsigen Elektrogefährt, bei dem Balance gefragt ist, auszuprobieren oder aber am Stand eines Fitnessstudios sich körperlich zu ertüchtigen. Bürgermeister Michael Kessler freut sich auf alle Fälle schon auf das erste Bendorfer Craft Festival, bei dem es auch musikalisch zugehen wird: „Das passt zu unserem allgemeinen Marktkonzept sehr gut. Ich bin wirklich begeistert davon.“ Wenn das Konzept des Craft Festivals von den Besuchern aus Bendorf und der Region angenommen wird, dann soll die Veranstaltung auch in den kommenden Jahren in der Veranstaltungskalender mit aufgenommen werden werden. „Ich wünsche mir das sehr. Ich bin auf alle Fälle gespannt wie ein Flitzebogen“, erklärt Michael Kessler.

    Von unserem Reporter Andreas Egenolf

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