40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Koblenz
  • » B 9-Sperrung ist für manche ein echtes Problem: Kritik an Informationspolitik der Stadt
  • Aus unserem Archiv
    Koblenz

    B 9-Sperrung ist für manche ein echtes Problem: Kritik an Informationspolitik der Stadt

    An diesem Wochenende wird wieder ein Abschnitt der B 9 voll gesperrt, ab Fort Konstantin wird auf einer Strecke von rund 300 Metern der Straßenbelag in Richtung Boppard erneuert, das gleiche geschieht in der Gegenrichtung. Und in der nächsten Woche gehen die Arbeiten weiter – ärgerlich für so manchen Autofahrer, in jedem Fall aber für Armin Bast.

    Ab Montag gibt es weitere Sperrungen.
    Ab Montag gibt es weitere Sperrungen.
    Foto: Sascha Ditscher

    Bast ist Geschäftsführer der Koblenzer Dr. Clement GmbH, und für ihn ist die Sperrung der Bundesstraße ein echtes Problem. „Ich weiß natürlich, dass solche Maßnahmen notwendig sind, es ist aber einfach ärgerlich, dass wir nicht darüber informiert wurden“, sagt der Unternehmer im Gespräch mit der RZ. Erst am Donnerstag erfuhr er aus unserer Zeitung von der anstehenden Vollsperrung, die in Richtung Boppard auch in der nächsten Woche bestehen bleibt.

    Für Bast war das zu spät, um sich noch darauf einstellen zu können. Seine Firma betreibt einen Steinbruch in Ochtendung und produziert Baustoffe. Ein Kunde derzeit: die Firma, die das Stadion Oberwerth saniert. 2800 Tonnen Baustoffe liefert seine Firma für die Laufbahn des Stadions, das entspricht 100 Lkw-Fuhren. Allein in der nächsten Woche müssen 20 Ladungen zum Stadion gebracht werden – wegen der B 9-Sperrung in diesem Bereich nun mit dem „kleinen“ Umweg über die gesamte Karthause und ein Stück der Hunsrückhöhenstraße zurück an den Rhein.

    Dieser Umweg über den Höhenstadtteil treibt die Kosten für die Baustofffirma in die Höhe, sagt Armin Bast: Der Treibstoffverbrauch steigt stark, wenn ein voll beladener Lastwagen einen solchen Umweg machen muss, der auch noch in die Höhe führt, hinzu kommt ein größerer Zeitaufwand. Die Mehrkosten muss wohl die Firma tragen – was Bast aber in erster Linie ärgert, ist, dass er nicht früher von der Stadt Bescheid bekommen hat. Dann hätte sein Betrieb zum Beispiel ein Zwischenlager am Stadion einrichten können, um Fahrten zu sparen.

    Die Stadt wehrt sich gegen den Vorwurf, zu spät zu informieren: „Die Meldung ging bei uns am 29. Juni heraus“, die RZ wies zum ersten Mal am 1. Juli auf die Sperrung hin. „Wir versuchen immer so früh wie möglich, auf die Arbeiten und die damit verbundenen Umleitungen hinzuweisen.“ Bei den anstehenden B 9-Sperrungen ab Montag (siehe Text rechts) war das aber tatsächlich erst spät der Fall: Die definitive Meldung dazu wurde am Freitag um 11 Uhr verschickt.

    Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann

    Koblenz
    Meistgelesene Artikel
    Anzeige
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Regio-CvD Online

     

    Mail

    epaper-startseite
    Wetter
    Dienstag

    10°C - 21°C
    Mittwoch

    10°C - 21°C
    Donnerstag

    13°C - 21°C
    Freitag

    11°C - 17°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Bildergalerie: Fotos unserer Leser
    Kaiser Wilhelm und Seilbahngondel bei Sonnenuntergang. Die Aufnahme machte Thorsten Kolb aus Zirl im Spätsommer bei Sonnenuntergang an der B42 in Ehrenbreitstein.

    Mit der Kamera an Rhein und Mosel unterwegs: Hier zeigen wir die schönsten Fotos unserer Leser. Zusenden per E-Mail.

    Serie: Koblenzer Stadtgeschichte
    Koblenzer Stadt-Geschichten

    Redakteur Reinhard Kallenbach greift historische Begebenheiten der Stadt auf

    Anzeige