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Simmern

Gospelchöre singen für Hospizarbeit

Drei Hunsrücker Gospel Chöre haben in der Simmerner Stephanskirche für einen guten Zweck gesungen. Die Hunsrück Gospel Family, Our voice for Africa sowie der Gospelchor Sohren-Büchenbeuren trafen sich nachmittags im Paul-Schneider-Haus zum gemeinsamen Proben, Klönen und Kaffeetrinken.

Die Chöre bekamen viel Applaus in der Stephanskirche.
Die Chöre bekamen viel Applaus in der Stephanskirche.
Foto: Lisa Lauderbach

In der Stephanskirche begrüßte Holger Nick von der Gospel-Family die zahlreichen Gäste. Die stellvertretende Vorsitzende des Aenne-Wimmers-Hospiz Simmern, Anna Szewczyk, dankte im Anschluss für die Einladung und die Entscheidung der Chöre, den Erlös des Konzertes ihrer Einrichtung zukommen zu lassen.

Zum Auftakt sangen die drei Chöre gemeinsam den Kanon „Jesus is my salvation“ und füllten mit rund 100 Sängern den Altarraum stimmgewaltig aus. Anschließend präsentierte der Gospelchor Sohren-Büchenbeuren unter Leitung von Karl-Gerhard Halstein das bekannten Spiritual „Go down Moses“ in neuem Arrangement. Auch die nachfolgenden klassischen Gospels „If we ever needed the Lord before“, „Walk in the kingdom“ und „Free at last“, wurden vom Chor gelungen à cappella vorgetragen.

Es folgte der Projektchor „Our voice for Africa“ aus Ellern, der neben Gospels vor allem Lieder in Suaheli, der Landessprache Kenias, im Repertoire hat. So kamen, unter Leitung von Karlfred Jochum und, vom Chor lebendig umgesetzt, „Mambo Sawa Sawa“, „Heaven is a wonderful place“, „Now let us sing“ und „Baba Yetu“ – das Vater Unser auf Suaheli – zu Gehör.

Anschließend erfreute die „Hunsrück Gospel Family“, der älteste Gospel-Chor im Hunsrück, das Publikum mit Gospels von zeitgenössischen Komponisten. Unter der Leitung von Antje Blacker erklangen „Praise the Lord“, „Our God“, „Greater life“, „Thankful“ und „Sing it out loud“.

Zum Abschluss fanden sich alle drei Chorgruppen noch einmal im Altarraum ein, um gemeinsam das südafrikanische Freiheitslied „Freedom is coming“ und den Segen „May the Lord send Angels“ zu singen, wofür es vom Publikum eine Standing Ovation gab. Erst nach mehreren Zugaben wurden die Sänger entlassen.

Der Spendenerlös des Konzertes in Höhe von 2275,36 Euro kommt dem Aenne-Wimmers-Hospiz Simmern zugute. Das Hospiz wurde 2015 eröffnet und bietet Einzelzimmer für bis zu acht Gäste, die auf ihrem letzten Lebensabschnitt individuell begleitet werden. Die Kranken- und Pflegekassen übernehmen 95 Prozent der Gesamtkosten, die restlichen 5 Prozent müssen von der Einrichtung über Spenden finanziert werden.

Weitere Infos zum Hospiz und den Chören gibt es unter www.kreuznacherdiakonie.de/ Hospize/Aenne-Wimmers-Hospiz, www.ourvoiceforafrica.jimdo.com und www.hunsrueck-gospel.de

Boppard Simmern
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