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Hahnstätten

Gericht entscheidet über Abraumhalde

Am Dienstag wird vor dem Koblenzer Verwaltungsgericht die in Hahnstätten mit Spannung erwartete Klage des Naturschutzbundes Rheinland-Pfalz (NABU) gegen den Planfeststellungsbeschluss der Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord (SGD) zur Halde Silberfeld verhandelt. Die Halde, in der die Firma Schaefer Kalk den Abraum aus dem direkt benachbarten Merschelbruch deponieren will, soll eine Ausdehnung von 21 Hektar erreichen und 2,5 Millionen Tonnen Abraum aufnehmen. Ihr Aufbau soll etwa 15 Jahre dauern. Danach sollen circa 80 Prozent der Oberfläche der Landwirtschaft wieder zur Verfügung stehen. Der NABU sieht in der Planfeststellung jedoch nicht alle Kriterien zum Landschaftsschutz berücksichtigt.

Hahnstätten – Am Dienstag wird vor dem Koblenzer Verwaltungsgericht die in Hahnstätten mit Spannung erwartete Klage des Naturschutzbundes Rheinland-Pfalz (NABU) gegen den Planfeststellungsbeschluss der Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord (SGD) zur Halde Silberfeld verhandelt. Die Halde, in der die Firma Schaefer Kalk den Abraum aus dem direkt benachbarten Merschelbruch deponieren will, soll eine Ausdehnung von 21 Hektar erreichen und 2,5 Millionen Tonnen Abraum aufnehmen. Ihr Aufbau soll etwa 15 Jahre dauern. Danach sollen circa 80 Prozent der Oberfläche der Landwirtschaft wieder zur Verfügung stehen. Der NABU sieht in der Planfeststellung jedoch nicht alle Kriterien zum Landschaftsschutz berücksichtigt.

Der Merschelbruch war 2000 mit der Auflage genehmigt worden, mit dem anfallenden Abraum den Steinbruch in der Nähe der Burg Hohlenfels zu verfüllen. Der Transport dorthin erfolgt zurzeit per Lkw. Die Route führt durch Hahnstätten und über die Bundesstraßen 54 und 274. Nach Beschwerden aus der Bevölkerung beantragte Schaefer Kalk 2008 die abfallrechtliche Planfeststellung zur Entsorgung des Abraums auf der geplanten Halde Silberfeld zwischen Hahnstätten und Lohrheim. Schaefer Kalk ist der Auffassung, dass die Ablagerung des Abraums in unmittelbarer Nähe des Merschelbruchs umweltverträglicher ist, da so der Transport über die Straße erheblich reduziert und die Luftverschmutzung deutlich verringert wird.

Diez
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