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    Aus für Fotovoltaik auf Festhalle

    Sie wollten Vorreiter sein, andere Vereine zum Nachdenken anregen, dass sie selbst Fotovoltaikanlagen auf eigenen Gebäuden installieren. Doch daraus wird jetzt nichts. „Wir wurden kurzfristig vom Gesetzgeber ausgebremst“, schildert Mario Ruhloff, Vorsitzender des Kultur- und Geselligkeitsvereins „Gemütlichkeit“ Mudershausen die Situation, ausgelöst durch den Beschluss der Bundesregierung, die Solarförderung zum kommenden 1. April drastisch zu kürzen.

    Mudershausen – Sie wollten Vorreiter sein, andere Vereine zum Nachdenken anregen, dass sie selbst Fotovoltaikanlagen auf eigenen Gebäuden installieren. Doch daraus wird jetzt nichts. „Wir wurden kurzfristig vom Gesetzgeber ausgebremst“, schildert Mario Ruhloff, Vorsitzender des Kultur- und Geselligkeitsvereins „Gemütlichkeit“ Mudershausen die Situation, ausgelöst durch den Beschluss der Bundesregierung, die Solarförderung zum kommenden 1. April drastisch zu kürzen.


    „Unsere Wirtschaftlichkeitsberechnung basierte auf Zahlen, die eine höhere Förderung vorsahen. Deshalb mussten wir zwangsläufig unser geplantes Vorhaben einstellen, auf dem Dach der vereinseigenen Festhalle im Ortsteil Bonscheuer eine 11,3 Kilowatt Fotovoltaikanlage zu installieren,“ berichtet Ruhloff in einer Mitteilung an die RLZ. Eilig hatte man in der vergangenen Woche noch eine Vorstandssitzung einberufen, um die neue Situation zu beraten.
    „Fakt war, dass die Module bis spätestens 31. März auf der Festhalle montiert hätten sein müssen. Doch Bedingung dafür war, dass wir zunächst das Dach saniert werden musste. Das hätte jedoch Lieferzeiten von zwei bis drei Wochen für die Trapezbleche als Abdeckung in Anspruch genommen“, schildert Ruhloff die Diskussion im Vorstand. In diesem Fall wäre noch circa eine Woche Zeit für die gesamte Montage der Bleche und der Fotovoltaikanlage geblieben. „Da war die Wahrscheinlichkeit, dass wir den Termin am 31. März halten können, sehr gering. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, das Projekt einzustellen“, so das Fazit der Vorstandssitzung.
    „Wir wollten mit dem Projekt, das den Verein rund 25 000 Euro gekostet hätte, ein Zeichen setzen, einen Beitrag zum Umweltschutz und für erneuerbare Energien leisten. Die Fotovoltaikanlage hätte sich nach elfeinhalb Jahren amortisiert. Anschließend hätten wir Einnahmen erzielt. Leider hat uns die Politik im Stich gelassen“, meint Mario Ruhloff abschließend. up

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