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Nürburgring

Oldtimer-Spektakel am Ring für Augen und Ohren

Am Nürburgring geht es Schlag auf Schlag. Nach Formel 1, Truck-Grand-Prix und GT-Masters am kommenden Wochenende lassen die Rennsportlegenden ihre Motoren an. Vom 9. bis 11. August steht der 41. Oldtimer-Grand-Prix des Automobilclubs von Deutschland (AvD) am Start.

Die Ankündigungen von Franz Graf zu Ortenburg, AvD-Vizepräsident, lassen einiges erwarten. Eine Riesenanzahl von Oldtimern aller Typen und Altersklassen, darunter ein Opel-Rennwagen von 1903, werden da sein und die Augen der Fans strahlen lassen. In mehr als 20 Rennen, teilweise durch die legendäre Grüne Hölle, können die Fahrer der historischen Rennfahrzeuge beweisen, dass ihre in die Jahre gekommenen Schätzchen noch renntauglich sind. Natürlich ist die Veranstaltung auch wieder ein Treffen bekannter Rennsportgrößen wie Rennfahrerlegende Hans-Joachim Stuck, DTM- und Le-Mans-Sieger Joachim Winkelhock, Ex-Formel-1-Pilot Marc Surer und vieler Promis mehr. Und damit nicht genug: Selbst Starkoch Johann Lafer sowie die Schauspieler Jürgen Vogel und Sky Dumont machen mit, denn allein Porsche lässt rund 500 ihrer Lieblingsautos vom Typ 911 am Ring auffahren.

Ein Besuch des Oldtimer-Grand-Prix bedeutet nicht nur Zuschauen von der Tribüne aus, sondern Motorsportgeschichte zum Anfassen. Zwar ist auf der Strecke ständig etwas los, aber vor allem im Fahrerlager und den angrenzenden Bereichen gibt es viel zu sehen und zu erleben. Da stehen nicht nur die alten Schätzchen mit ihrer unglaublichen Technik, viel zu schade und zu wertvoll, um noch bei einem Rennen in Gefahr gebracht zu werden, sondern auch aktive Rennwagen, an denen geschraubt und hergerichtet wird.

Den Bummel durch das historische und neue Fahrerlager müssen die Besucher unbedingt mit einplanen, denn hier ist der Motorsport ganz hautnah zu erleben. Der beste Ausgangspunkt für die Paddock-Tour ist wohl das historische Fahrerlager, denn dort sind die ältesten Fahrzeuge untergebracht und verbreiten in standesgemäßer Kulisse das Motorsport-Flair der 20er- und 30er-Jahre.

Die Rennen auf der Grand-Prix-Strecke mit den bekannten Nachkriegsmodellen sind keine Spazierfahrten. Mit viel Ehrgeiz kommen die Fahrer mit ihren liebevoll gepflegten Wagen teilweise von weit her, um einmal am legendären Nürburgring zu gewinnen. "Man fährt mit, weil man Spaß daran hat", so beschreibt Graf zu Ortenburg das Renngefühl. Für Dr. Karl-Josef Schmidt, Geschäftsführer der Nürburgring-Betriebsgesellschaft, ist der Oldtimer-Grand-Prix schon etwas ganz Besonderes. Es gebe kaum noch solch traditionsreiche Veranstaltungen, die für die ganze Familie, besonders den Nachwuchs, interessant sind. "Wir müssen gerade am Nürburgring die Flamme des Motorsports weitergeben, nicht seine Asche", sagt er.

"Der Oldtimer-Grand-Prix ist pure Leidenschaft für den Automobilsport und ein Spektakel für Auge und Ohr", ist sich auch Philipp Salm-Reifferscheid sicher, der mit gleich 500 Porsche-Fahrzeugen anrückt, um 50 Jahre Porsche 911 zu feiern. Aber auch die Freunde anderer edler Karossen wie Ferrari, Maserati, Alfa Romeo und Mercedes werden nicht zu kurz kommen.

Z Eintritt: Freitag 18 Euro, Samstag und Sonntag je 38 Euro, Wochenende 58 Euro. Der Fahrerlagerzugang ist im Preis enthalten. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

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