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Burgbrohl

Jägerheim steht für 385 000 Euro zum Verkauf

385 000 Euro beträgt der Kaufpreis des beliebten Ausflugsziels Gasthaus Jägerheim an der B 412 zwischen Burgbrohl und Brohl-Lützing. Seit Ende März steht es zum Verkauf – und ist ab sofort verfügbar.

Für 385 000 Euro steht das Gasthaus Jägerheim zwischen Brohl-Lützing und Burgbrohl zum Verkauf. Grund für den Verkauf des traditionsreichen Ausflugsziels ist ein Todesfall in der Besitzerfamilie Thielen.
Für 385 000 Euro steht das Gasthaus Jägerheim zwischen Brohl-Lützing und Burgbrohl zum Verkauf. Grund für den Verkauf des traditionsreichen Ausflugsziels ist ein Todesfall in der Besitzerfamilie Thielen.
Foto: Jan Lindner

Grund des Verkaufs ist ein Todesfall in der Besitzerfamilie Thielen. Ob sich der Verkaufsprozess einfach oder schwierig gestaltet, wie viele Interessenten es bislang gegeben hat, dazu möchte sich Maklerin Daniela Gampp nicht äußern. Sie sagt aber: "Der Besitzerfamilie ist sehr daran gelegen, dass dieses traditionsreiche Gasthaus in die richtigen Hände gelangt. Dass es jemand mit viel Herz und Engagement betreibt." Das Inserat auf dem Internetportal Immobiliensout24 ist denn auch überschrieben mit: "Ihre Existenz: Gasthaus mit Gästezimmern im schönen Brohltal sucht Betreiber mit Leidenschaft". Und weiter heißt es: "Alte Traditionen bewahren – neue Ideen umsetzen."

Seit 1998 war das Jägerheim von Walter und Silvia Thielen betrieben worden und damit bereits in dritter Familiengeneration. Von 1969 an hießen die Besitzer Egon und Pauline Thielen (geb. Albermann). Erster Besitzer des Jägerheims war 1917 Walter Schlich, es folgte 1927 Johanna Albersmann (geb. Schlich). Das Gasthaus liegt auf einem 2300 Quadratmeter großen Grundstück direkt an der B 412 und unter dem siebenbögigen Tönissteiner-Talviadukt. Es hat laut Anzeige eine Gesamtfläche von 625 Quadratmetern, wovon 300 Quadratmeter auf die beiden Gasträume (92 Plätze) entfallen. Auf der Außenterrasse gibt es 20 Plätze. Letztmals ist das Gebäude laut Inserat 2013 modernisiert worden.

Das Jägerheim, das unmittelbar auf der Traumpfadroute und an einer Haltestelle des Vulkan-Express liegt, war in den vergangenen Jahrzehnten und bis zu seiner Schließung ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, Radfahrer, Biker, Urlauber, Monteure und Einheimische. Und es war Anlaufpunkt für Tagesausflügler, die in Bussen angefahren kamen.

Bislang wurde das Gasthaus als Tagesgastronomie mit Pension geführt. In der Anzeige heißt es dazu: "Es bietet noch mehr Potenzial. Bauen Sie den Gastronomiebereich mit saisonalen Gerichten oder kulinarischen Events aus. Oder ertüchtigen Sie weitere Gästezimmer, die Wanderer, Urlauber oder Biker beherbergen."

Laut Anzeige können im Pensionsbereich vier ausgestattete Doppelzimmer "wieder kurzfristig" an Gäste vermietet und drei weitere Zimmer ausgebaut werden. Die Betreiberwohnung sei "individuell in das Jägerheim eingepasst".

Für seine Gäste ist das Jägerheim ein zentraler Start-, Rast- und Beherbergungspunkt zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Region: etwa zu Vulkan-Express, Wanderwegen durch die Eifel, Burgruine Olbrück, Nürburgring und Kloster Maria Laach.

Von unserem Redakteur Jan Lindner

Bad Neuenahr-Ahrweiler
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