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Breisig und Brohl vereint gegen Bahnlärm

Bad Breisig – Auch in Bad Breisig und Brohl-Lützing sind ungezählte Anlieger vom täglichen und auch nächtlichen Bahnlärm der stark frequentierten Strecke zwischen Koblenz und Köln betroffen. Mit dem „Arbeitskreis Lärmschutz“ will die Verwaltung der Verbandsgemeinde Bad Breisig das Thema erneut aufgreifen, den Belangen der Bürger Gehör verschaffen und gemeinsam mit Experten um Lösungen suchen.

Bad Breisig -  Auch in Bad Breisig und Brohl-Lützing sind ungezählte Anlieger vom täglichen und auch nächtlichen Bahnlärm der stark frequentierten Strecke zwischen Koblenz und Köln betroffen. Mit dem „Arbeitskreis Lärmschutz“ will die Verwaltung der Verbandsgemeinde Bad Breisig das Thema erneut aufgreifen, den Belangen der Bürger Gehör verschaffen und gemeinsam mit Experten um Lösungen suchen.

 

Ein Blick zurück: Bereits 2009 hatte VG-Bürgermeister Bernd Weidenbach sowohl Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, wie auch schon dessen Vorgänger im Amt, Wolfgang Tiefensee, über die Zustände der beiden Bahnanlieger-Gemeinden Bad Breisig und Brohl-Lützing informiert. Wolfgang Tiefensee war sogar persönlich in beiden Orten unterwegs, um sich einen Eindruck zu verschaffen, lehnte allerdings den Bau von weiteren Lärmschutzwänden ab. Stattdessen wurde vom M Ministerium und von der Deutschen Bahn auf passive Schallschutzmaßnahmen wie moderne Fenster verwiesen.
Kein echter Trost für viele Anlieger, da diese bereits vor Jahren in neue, schallreduzierende Fenster, investiert hatten. Abhilfe, so die Meinung der Experten, könne vornehmlich durch eine Modernisierung der Waggons, den Ausbau der Lärmschutzwände und letztlich durch eine grundsätzliche Reduzierung des Verkehrs herbei geführt werden.
Zu den anerkannten Experten zählt auch Willi Pusch, Vorsitzender der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn“, der im November des vergangenen Jahres zu Gast in Bad Breisig war. In seinem Fachvortrag appellierte Pusch an die Bürger, selber stärker aktiv zu werden, sich zu organisieren um somit gemeinsam mit einer Stimme sprechen zu können. Ein Aufruf, dem sich auch der Stadtrat anschließen konnte.
Im neu gegründeten „Arbeitskreis Lärmschutz“ sollen Ideen aufgegriffen und Vorschläge ausgearbeitet werden, um die nächsten Schritte zu unternehmen. „Nur weil der Minister keine Zeit für einen Ortsbesuch hat, ist das Thema noch lange nicht vom Tisch“, zeigt sich Bürgermeister Weidenbach kämpferisch. Neben den Mitarbeitern der Verwaltung sowie den jeweiligen Ortsbürgermeistern, Christel Ripoll für Brohl-Lützing und Bernd Weidenbach für Bad Breisig, sollen vor allem auch betroffene Anlieger an dem Arbeitskreis beteiligt werden.

Betroffene Bürger, die an einem Engagement im „Arbeitskreis Lärmschutz“ interessiert sind, können sich mit Günter Schleich von der Verwaltung der Verbandsgemeinde Bad Breisig unter der Rufnummer 02633/456 860 in Verbindung setzen.

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