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Ahrtalschule kooperiert mit Hönninger Firma

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Fertigungsleiter Dirk Schmitt (rechts vorne) führt die Lehrer der Ahrtalschule durch Hallen der Hönninger Pumpenfabrik. 
Foto: Ute Müller
Fertigungsleiter Dirk Schmitt (rechts vorne) führt die Lehrer der Ahrtalschule durch Hallen der Hönninger Pumpenfabrik.
Foto: Ute Müller

Da sahen manche der Arbeiter des Kolben- und Membranpumpen herstellen Betriebs verwundert auf, als die knapp 20-köpfige Gruppe, angeführt von Geschäftsführer Reiner Arenz, den Fertigungsbetrieb betrat, sich über die Arbeitsschritte informierte und dem einen oder anderen Fachmann interessiert über die Schulter schaute. Es war eine Delegation der Ahrtalschule, die sich in der Firma umsah, um ab sofort einen engen Kontakt zu den Hönningern zu pflegen.

54 Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende, zählt das Unternehmen derzeit. Bei Bedarf können Produktdesigner, Industrie- und Zerspanungstechniker sowie Bürokaufleute ausgebildet werden. Und hier setzt die angestrebte Patenschaft zwischen Schule und Unternehmen an. "Es ist eine Patenschaft, von der beide Seiten profitieren werden", zeigt sich Hubert Stentenbach überzeugt. Er ist Mitinitiator der Kooperation und als Lehrer zuständig für den Praxistag der Neuntklässler. Auch bei der Firma Emmerich gibt es derzeit einen Schülerjahrespraktikanten der Ahrtalschule, der einen Tag in der Woche praktische Erfahrungen im Unternehmen sammelt und so einen guten Einblick in seinen potenziellen Ausbildungsberuf mit allen Höhen und Tiefen bekommt.

Doch die angestrebte Zusammenarbeit soll noch weiter gehen. "Wir planen im Unternehmens, unseren Betrieb und die einzelnen Ausbildungsberufe einem zuvor von den Lehrern ausgesuchten interessierten Schülerkreis in der Schule vorzustellen", erklärt Geschäftsführer Arenz. Die Schule überlegt zuvor, welche Schülerin oder welcher Schüler ausgehend von den schulischen Leistungen und dem persönlichen Interesse für eine Ausbildung im Hönninger Betrieb infrage kommt.

"Wenn wir darüber hinaus wissen, auf was es im Betrieb ankommt, welches Wissen und welche Fertigkeiten bei den Schülern von Vorteil wären", sagt Lehrer Stentenbach, "dann können wir auch unseren Unterricht danach ausrichten und etwa in Physik Beispiele anhand der Funktionsfähigkeit von Membranpumpen durchspielen.

Und so ist die Patenschaft für beide Seiten von Vorteil: Die Firma kann durch die Schule an gut vorbereitete und interessierte Auszubildende kommen. Die Realschule Plus kann ihren Schülern den Start ins Berufsleben durch den engen Kontakt zur Ausbildungsfirma deutlich erleichtern. "Damit sind wir unserem langfristigen Ziel, eine Schule mit Lehrstellengarantie zu werden, wieder einen guten Schritt näher gekommen", sagt Rektor Ewald Delzeit. Wenn also alles klappt, dann haben einige der kommenden Schulabgänger schon bald einen Ausbildungsvertrag mit der Hönninger Firma in der Tasche.

Von unserer Mitarbeiterin Ute Müller

Bad Neuenahr-Ahrweiler
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