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    Bingen

    Winzerfestumzug in Bingen: Liebevolle Huldigung an die Heimat  [Fotos]

    Klang auch das Motto „Wald, Wasser, Wein erlebst du pur in der Stadt der Weltkultur“ etwas hölzern, die Umsetzung im Umzug zum Binger Winzerfest gelang umso fröhlicher und spritziger. Nach anfänglich zögerlichen Anmeldungen waren es am Sonntag dann doch stolze 77 Zugnummern, die an den zahlreichen Zuschauern vorbei durch die Innenstadt zogen und sich vor der Basilika den milden Augen der gut gelaunten Jury stellten.

    Wie immer war der Zug auch eine Parade der strahlenden Weinmajestäten aus einem weiten Umkreis in ihren Kutschen und Cabrios. Besonders freuen sich die Binger stets über Gäste von weither. Ihre Premiere am Rhein-Nahe-Eck feierte diesmal unter anderem die Innerschweizer Folkloregruppe, die mit schweren Glocken, knallenden Peitschen, fliegenden Fahnen, melodischem Jodeln und Alphornklang gefielen und prompt den ersten Preis unter den Fußgruppen verliehen bekamen. Zweite wurden die liebreizenden Kinder (und Eltern) der Büdesheimer Kita Wuselkiste, die die Steckeschlääferklamm im Binger Wald lebendig werden ließen. Als Dritte machte die „Schwarze Elf“ mit gleich fünf Beiträgen Stimmung.

    Bei den rollenden Beiträgen lag die Jugendfeuerwehr mit dem Großmodell der brennenden Burg Klopp samt Wassereinsatz (in Richtung Publikum) vorne, gefolgt vom Gruber Narrenclub, der die Binger Baustellenmisere augenzwinkernd aufs Korn nahm. Den dritten Preis durfte das Weingut Krick (Dreikönigshof Kempten) in Empfang nehmen. Die Familie schickte wieder gleich sieben geschmückte Wagen zum Thema Weinbau und Winzertradition auf die Strecke.

    Der Nachbarkreis Bad Kreuznach war mit der Oldtimer- und Schleppergruppe Bretzenheim und der Rittergilde Stromberg vertreten, die VG Wöllstein entsandte Weinkönigin Eva I. und Prinzessin Sophie. Und sogar der „King“ war gemeinsam mit Hildegard von Bingen irgendwie dabei: Ein historischer schneeweißer Cadillac mit Flossen, den einst Elvis persönlich gefahren hatte, rollte als Blickfang im Auftrag des Binger Hildegard-Info-Points mit. Am Montag endet das elftägige Winzerfest.

    Von unserem Redakteur Rainer Gräff

    Erfolgreiches junges Format: Bingen trinkt rot

    Zwar ist Bingen nicht die berühmteste Rotweinstadt, doch auch hier gibt es edle Tropfen wie Spät- und Frühburgunder, Cabernet, Cabernet Mitos, Dornfelder, Regent und Merlot. An fünf Aktionsplätzen konnten am Winzerfestdienstagabend 28 verschiedene Weine verkostet werden, begleitet von kleinen kulinarischen Leckereien. Die Gespräche mit den Winzern gehörten ebenso dazu wie das Treffen von Freunden und Bekannten.

    Die Laufkarten zum Preis von 20 Euro waren ausverkauft, dieses Angebot hat das Zeug zum Dauerbrenner. Foto: Stadt Bingen

    Burgunder im Glas: Kulinarische Weinprobe

    „Binger Wein und Binger Feste“ war das Motto der ausverkauften Kulinarischen Weinprobe am zweiten Winzerfestfreitag. Unterhaltsam ausgeführt wurde es von Moderator Heribert Kastell, während Prinzess Schwätzerchen und ihre Prinzessin sowie die Dromersheimer Eisweinmajestäten die zwölf Weine aus der Burgunderfamilie vorstellten. Für das trefflich passende Viergangmenü sorgten im Restaurant Ludwig IV.

    im Palais Bingen (Alte Stadthalle) die Köche der Burg Klopp, von Kruger-Rumpfs Altem Rathaus und vom Zollamt. Foto: Rainer Gräff

    Beliebter Klassiker: Brückenfest an der Nahe

    Vom früheren Brückenfest – ein kleines eigenes Fest im Rahmen des Winzerfestes – ist nur noch das Feuerwerk zur Winzerfesthalbzeit übrig geblieben, allerdings hat seit drei Jahren die Jugend beim Stand der Open-Air-Kooperative an der Nahe ihren stark frequentierten Platz gefunden. Mittwochabend beginnt dort alljährlich das Feuerwerk mit besonderem Flair: Bengalflammen und ein brennender Wasserfall, die sich in der Nahe spiegeln, ein Wechselspiel der Feuerwerke, abgeschossen von der Nahebrücke und vom linken Naheufer.

    Foto: Stadt Bingen/Kämper
    Bad Kreuznach
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