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    Bad Kreuznach

    Noch 6 Tage: 20-Kilovolt-Kabel versorgt den Jahrmarkt

    Eine Diskussion darüber ist unnötig: Ohne Strom wäre der Jahrmarkt nur wenig wert. Keine Lichter, keine leuchtenden Karussells, keine Bratwurst, keine kühlen Getränke. Was früher normal war, ist heute schwer vorstellbar.

    Mit einem Schneidbrenner zertrennte der Facharbeiter auf der Pfingstwiese die Stahlarmierung einer Betonplatte um einen neuen Kabelgraben zwischen zwei Trafo-Stationen herzustellen. In diesen Graben wurde anschließend ein neues 20-Kilovolt-Kabel fachgerecht verlegt.  Foto: Kreuznacher Stadtwerke
    Mit einem Schneidbrenner zertrennte der Facharbeiter auf der Pfingstwiese die Stahlarmierung einer Betonplatte um einen neuen Kabelgraben zwischen zwei Trafo-Stationen herzustellen. In diesen Graben wurde anschließend ein neues 20-Kilovolt-Kabel fachgerecht verlegt.
    Foto: Kreuznacher Stadtwerke

    Auf den zum Teil beträchtlichen Bedarf an Elektrizität – nahezu jedes Fahrgeschäft benötigt eine oder mehrere Starkstromleitungen – zu decken, haben sich die Stadtwerke, wie in jedem Jahr, eingestellt.

    Die 204 Geschäfte und Betriebe verbrauchen an fünf Tage im Mittel rund 160.000 Kilowattstunden Strom. Das entspricht dem Jahresverbrauch von 40 Vier-Personen-Haushalten. Außerdem verbrauchen die Jahrmarktsbeschicker im gleichen Zeitraum 1500 Kubikmeter Wasser.

    Rechtzeitig vor dem Beginn der Großkampftage ließ der Energieversorger auf der Pfingstwiese ein 182 Meter langes 20-Kilovolt-Kabel zwischen der Trafo-Station „Brenner“ und der Trafo-Station „Nahedamm“ erneuern. Zusammen mit drei weiteren Trafo-Stationen an dem Festplatz sorgen diese dafür, dass der Energiebedarf sämtlicher Fahrgeschäfte, Buden und Zelte auf dem Jahrmarkt bereitgestellt werden kann. „Die Gesamtleistung der insgesamt zehn Transformatoren, die in den fünf Stationen verbaut sind, liegt bei sechs Megawatt“, berichtet Helmut Höling, der Netzmeister der Stadtwerke.

    Die Arbeiten benötigen etwas Vorlaufzeit. Das von den Stadtwerken beauftragte Fachunternehmen SAG brauchte eineinhalb Wochen, um mit drei Mitarbeitern und schwerem Gerät die Straßendecke aufzureißen und das alte Kabel durch ein neues, gut isoliertes Hochleistungskabel zu ersetzen. Damit dürften alle Voraussetzungen erfüllt sein, dass auch die Stromversorgung des Jahrmarktes 2017 störungsfrei erfolgen kann.

    Der Stromverbrauch aller Jahrmarkts-Geschäfte hat seit 1970 stark zugenommen, damals reichten 80.100 Kilowattstunden aus. Im vergangenen Jahr verbrauchten die Jahrmarkts-Beschicker 185.823 Kilowattstunden, aber der absolute Höchstverbrauch wurde 1998 mit 217.808 Kilowattstunden registriert, als einen Tag länger Jahrmarkt gefeiert wurde.

    Von unserem Reporter Marian Ristow

    Bad Kreuznach
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