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Bad Kreuznach

Jäger entdeckt Skelett am Hungrigen Wolf bei Bad Kreuznach – DNA-Untersuchung läuft [Update]

Diesmal kein „Scherz“ wie jüngst am Kornmarkt: Auf ein menschliches Skelett stieß ein Jäger am Samstag gegen 14.15 Uhr am Hungrigen Wolf zwischen Bad Kreuznach und Breitenfelser Hof. Am Montag werden weitere Details von der Staatsanwaltschaft erwartet.

Panoramaaufnahme: Mitten in den Feldern, in einem kleinen Wäldchen, weniger als 100 Meter  entfernt vom großen Kreuz am „Hungrigen Wolf“, liegt der Fundort.
Panoramaaufnahme: Mitten in den Feldern, in einem kleinen Wäldchen, weniger als 100 Meter entfernt vom großen Kreuz am „Hungrigen Wolf“, liegt der Fundort.

Die Fundstelle nahe des Stadtteils Winzenheim wurde sofort gesichert. Sieben Experten der Kripo Mainz und der Polizeiinspektion Bad Kreuznach werteten erste Spuren im Umfeld und den Fund, speziell Zähne, Knochen und Haare, aus.

Die Freiwillige Feuerwehr leuchtete am Samstagabend bei einbrechender Dunkelheit das Fleckchen Erde aus, in dem der Jäger die Knochen aus Zufall entdeckt hatte. Mitten in den Feldern, in einem kleinen Wäldchen, weniger als 100 Meter entfernt vom großen Kreuz am „Hungrigen Wolf“, liegt der Fundort. Ob es auch ein Tatort ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

Noch ist nicht einmal zu sagen, ob ein männliches oder weibliches Skelett gefunden wurde, geschweige denn, um wen es sich handelt. Auf ein Gewaltverbrechen deutet nach der ersten optischen Auswertung nichts hin. Auch gibt es keine Hinweise auf einen konkreten Vermisstenfall, mit dem der Knochenfund in Zusammenhang stehen könnte, teilte die Kripo Mainz auf Nachfrage mit.

Möglicherweise wurden die Überreste eines schon seit langer Zeit vermissten Menschen entdeckt. Immer wieder verschwinden Personen, deren Verbleib nie aufgeklärt werden kann, sagt die Polizei. Eher durch Zufall tauchen ihre sterblichen Überreste dann wieder auf.

[Update, Mo 9 Uhr] Damit die Grabungsarbeiten ungestört vorgenommen werden konnten, hatte die Kripo den Fundort zunächst nicht genauer bezeichnet. „Leider tauchen sonst Leute auf und wollen selbst mal schauen, ob sie etwas finden“, erklärte Werner Neuhofer, Polizeiführer vom Dienst in Mainz.

Die DNA-Auswertung wird einige Tage dauern, erklärte er. „So schnell wie im Fernsehen geht das leider nicht.“ Die zügige Bearbeitung des Falles sei vor allem für mögliche Verwandte wichtig, die auf den Vermissten warten und mit der Ungewissheit leben müssen. Voraussichtlich wird die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach am heutigen Montag eine Pressemitteilung herausgeben. mz/cob

Bad Kreuznach
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