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    FWG-Chef: Bürger fühlen sich von Polizei nicht ausreichend betreut

    Der Vorsitzende der Freien Wählergruppe in Meisenheim (Kreis Bad Kreuznach), Gerhard Heil, fordert die unverzügliche Wiederbesetzung der Bezirkspolizistenstelle in der Glanstadt. „Die eindeutige Zunahme der Straftaten und der gleichzeitige Rückgang der Aufklärungsquote sind erschreckend. Der von der Polizeiführung in Kaiserslautern als ,Modell' angepriesene Personalabbau wirkt sich auf die Verbandsgemeinde Meisenheim schädlich aus“, stellt Heil fest.

    Meisenheim - Der Vorsitzende der Freien Wählergruppe in Meisenheim (Kreis Bad Kreuznach), Gerhard Heil, fordert die unverzügliche Wiederbesetzung der Bezirkspolizistenstelle in der Glanstadt. „Die eindeutige Zunahme der Straftaten und der gleichzeitige Rückgang der Aufklärungsquote sind erschreckend. Der von der Polizeiführung in Kaiserslautern als ,Modell' angepriesene Personalabbau wirkt sich auf die Verbandsgemeinde Meisenheim schädlich aus“, stellt Heil fest.

    Seit der Pensionierung des Kontaktbeamten Siegmar Hanik sei die Zunahme der Kriminalität in der Verbandsgemeinde Meisenheim besorgniserregend: „Einbrüche; eine Frau wird zusammengeschlagen; mutwillige Zerstörungen – das alles waren wir hier in Meisenheim in der jetzigen Anzahl nicht gewohnt“, berichtet Gerhard Heil. Siegmar Hanik habe, ausgestattet mit besten Kontakte, vorbildlich präventiv gearbeitet und durch optimale Präsenz eine beispielhaft gute Aufklärungsquote vorweisen können. Heil konstatiert: „Das ist jetzt nicht mehr der Fall.“

    Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Lauterecken sind nur noch zwei statt drei Bezirkspolizisten im Einsatz. Während die Beamten in den Verbandsgemeinden Lauterecken und Wolfstein jeweils an vier Tagen in der Woche unterwegs seien, blieben für die Verbandsgemeinde Meisenheim lediglich zwei Tage übrig. „Ein unhaltbarer Zustand“, wettert der Meisenheimer FWG-Chef. Er fragt: „Sind wir hier weniger wert? Dass sich bei der geringen Polizeipräsenz kein Vertrauensverhältnis aufbauen kann, dürfte jedem klar sein. Unsere Bürger haben das Gefühl, von der Polizei nicht mehr ausreichend betreut zu werden.“

    Das Mainzer Innenministerium habe angekündigt, nach einem Jahr eine Bilanz des neuen „Modellprojektes“ zu ziehen. „Wenn die Führung ehrlich ist, wird sie feststellen, dass die jetzige Situation nicht im Sinne des Erfinders sein kann. Die Lage ist total schlecht“, so Gerhard Heil. Er fordert, daraus die Konsequenzen zu ziehen. „Wenn sich immer noch nichts ändert, müssen wir Ratsmitglieder in Stadt und Dörfern wieder, wie bei der Bürgerbefragung zur VG-Fusion, ausschwärmen, die Mitbürger informieren und Unterschriften sammeln“, kündigt der Vorsitzende der Freien Wählergruppe an. kd

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