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Ingelheim/Bingen

Alles außer Diesel – Alternativen für den Busbetrieb

Den Abschlussbericht der Machbarkeitsstudie „Alternative Antriebe im Stadtbusverkehr“ veröffentlicht die Stadt Ingelheim, zu finden unter anderem auf der Homepage der Stadt im Bereich Mobilität. Auch in Bingen laufen konkrete Planungen, ein Elektrobus ist bestellt und soll noch 2018 in Betrieb gehen.

Elektrobusse wie dieser sollen den Kommunen in Zukunft helfen, Verkehrs- und Umweltprobleme zu lösen.  Foto: dpa
Elektrobusse wie dieser sollen den Kommunen in Zukunft helfen, Verkehrs- und Umweltprobleme zu lösen.
Foto: dpa

Fährt der Stadtbus in Ingelheim ab 2019 mit Benzin oder alternativem Antrieb? Dieser Grundsatzfrage widmete sich die Machbarkeitsstudie, mit der die Transferstelle Bingen (TSB) im vergangenen Jahr beauftragt wurde. Ziel war es, die Möglichkeiten alternativer Antriebe für den Stadtbusverkehr herauszuarbeiten und hinsichtlich ihrer Einsparpotenziale, ökologischen Auswirkungen und Wirtschaftlichkeit darzustellen. Damit wurde die Grundlage für die nächste Ausschreibung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ab Dezember 2019 erarbeitet. Neben batterieelektrischen Stadtbussen wurden dabei auch Hybrid-, Erdgas- und auch Brennstoffzellenbusse als Alternativen zum Verbrennungsmotor in die Betrachtungen einbezogen. Ob diese sinnvoll auf den geplanten Linien eingesetzt werden können, hängt neben der täglichen Fahrstrecke, Umläufen und Pausenzeiten auch von den Lademöglichkeiten und weiteren infrastrukturellen Voraussetzungen ab.

Erste Ergebnisse zeigten sehr schnell, dass insbesondere Elektro- Hybrid und auch Erdgasbusse versorgungssicher und ökologisch eingesetzt werden könnten, was den grundlegenden Anforderungen seitens der Stadt Ingelheim entsprach. Im weiteren Projektverlauf wurden detaillierte Bilanzen erstellt, um damit Empfehlungen für die geplante Ausschreibung zu geben. Die Ergebnisse der Studie wurden in einem Schlussbericht zusammengestellt.

Die Projektstudie „Alternative Antriebe im Stadtbusverkehr Ingelheim am Rhein“ wurde im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität mit insgesamt 24.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Modellregionen Elektromobilität werden von der NOW GmbH, Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, koordiniert.

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