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    Weiland wiedergewählt: SPD Rhein-Lahn zieht geschlossen in den Landtagswahlkampf

    Mit eindrucksvollen Wahlergebnissen hat die SPD Rhein-Lahn ihren 2014 vollzogenen Generationswechsel beim Kreistag im Bürgerhaus in Dachsenhausen bestätigt.

    Die Sozialdemokraten freuen sich mit dem Kreisvorsitzenden Mike Weiland (Mitte). 
    Die Sozialdemokraten freuen sich mit dem Kreisvorsitzenden Mike Weiland (Mitte). 
    Foto: Andreas Jöckel

    Von unserem Redakteur Andreas Jöckel

    Vorsitzender Mike Weiland wurde mit 92,6 Prozent der Delegiertenstimmen wiedergewählt. Auch die Wahlergebnisse des restlichen Vorstandes bewegten sich über der 90-Prozent-Marke.

    Ein klares Ziel haben sich die Sozialdemokraten für die kommenden Monate auf die Fahnen geschrieben: Sie wollen bei der Wahl am 13. März mit ihrem Flaggschiff, Landesparteichef und Innenminister Roger Lewentz, sowie Jörg Denninghoff (MdL) wieder beide Landtagsmandate in den Wahlkreisen 7 und 8 direkt gewinnen. Dazu gab Mike Weiland eine klare Devise aus: "Wir wollen nicht die Mitbewerber kritisieren, wie dies andere tun, sondern zeigen, dass wir im Rhein-Lahn-Kreis und im Land Rheinland-Pfalz sehr gute Arbeit leisten."

    Dass sie die entsprechende Kompetenz auch mal ohne das Flaggschiff aufbieten können - denn Roger Lewentz war schon wegen des Bundesparteitags nach Berlin gereist - sollte eine von Frank Ackermann moderierte Talkrunde unter Parteifreunden beweisen. Dabei berichtete Innenstaatssekretär Günter Kern als Mitglied der "Taskforce Asyl" davon, wie das Land den Bestand an Betten für die Aufnahme von Flüchtlingen innerhalb eines Jahres von 2000 auf mehr als 16.000 steigerte. Landtagsabgeordneter Denninghoff gab einen Einblick in seine Arbeit in den Ausschüssen: Vor allem im Petitionsausschuss werde er mit Problemen konfrontiert, die Bürger mit Verwaltungen haben: "Dabei wird mir immer wieder deutlich, dass es bei uns im Rhein-Lahn-Kreis zu solchen Fällen erst gar nicht kommen würde. Dazu sind Frank Puchtler und seine Verwaltung viel zu bürgernah aufgestellt."

    Landrat Puchtler und der SPD-Fraktionschef im Kreistag, Carsten Göller, sehen den Landkreis mit Projekten wie Breitbandausbau bis 2017 und dem Straßenbauprogramm bei gleichzeitigem Schuldenabbau auf gutem Kurs. Juso-Chef Khalid Rasul freut sich, dass die reaktivierte Jugendorganisation im Kreis wieder aus einer bunt gemischten Gruppe mit Azubis, Studenten und Schülern besteht. Trotz guter Zusammenarbeit mit den Jusos plagen dagegen Robert Gensmann bei der AG 60 plus einige Nachwuchssorgen: "Wir bräuchten mehr jüngere Leute, die Anfang 60 und noch politisch aktiv sind." Insgesamt hat die SPD im Kreis derzeit 1655 Mitglieder, dank Neuzugängen trotz 23 Verstorbenen und 20 Austritten nur eines weniger als im Januar 2013.

    Vorsitzender Weiland schwor die Genossen abschließend auf einen harten Wahlkampf ein: Obwohl die SPD in den Umfragen derzeit hinter der CDU liege, könne man auf die Zufriedenheit der Bürger mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer und auf die gute Arbeit der SPD im Land bauen: "Darüber zu reden, ist unser aller Aufgabe."

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