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    Nastätten bekommt neue Kindertagesstätte

    Nastätten -  Der kommunale Kindergartenzweckverband richtet eine neue Kindertagesstätte ein. Ausgewählt wurde das Bürgerhaus in Nastätten, wo im Kellergeschoss Räume umgestaltet werden. Drei Gruppen haben künftig rund 390 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

    Im Untergeschoss des Bürgerhauses wird eine neue Kita eingerichtet. Dann müssen DRK und Schachclub weichen.
    Im Untergeschoss des Bürgerhauses wird eine neue Kita eingerichtet. Dann müssen DRK und Schachclub weichen.
    Foto: Alexander Hoffmann

    Das teilt der Nastättener Bürgermeister und Zweckverbandsvorsitzende Emil Werner mit.

    Die Tagesstätte Bienenkorb hat bereits eine Gruppe im Bürgerhaus. Was neu hinzukommt, ist aber eine eigenständige Einrichtung.

    Die am Zweckverband beteiligten Kommunen Nastätten, Buch, Diethardt, Oelsberg und Weidenbach reagieren damit auf die Pflicht, zum Kindergartenjahr 2013 Krippenplätze anzubieten. Vor kurzer Zeit hatte auch die Stadt Braubach eine neue Kitagruppe in der der Marksburgschule eröffnet, weil immer mehr Kinder einen Platz brauchten.

    Beim Nastättener Kindergartenzweckverbandes fehlen derzeit 34 Plätze, zehn Kinder können pro Gruppe aufgenommen werden. Momentan sind der Schachclub und das Rote Kreuz in den Räumen im Bürgerhaus. Für beide Gruppierungen soll es aber eine Lösung geben: Das DRK bekommt Bürocontainer, die neben den Lager- und Garagenräumen des Vereins aufgestellt werden.

    Für den Schachclub sollen andere Räume im Bürgerhaus gefunden werden. Komplett ausgelastet waren die Vereinsräume im Keller des Bürgerhauses nach Auskunft von Bürgermeister Emil Werner ohnehin nicht.

    Vereine sind zufrieden

    Die beiden betroffenen Vereine sind mit den angebotenen Ausweichmöglichkeiten zufrieden: "Wir wollen dem Vorhaben nicht im Weg stehen und sind flexibel", erklärt Radhwan Kamaludin vom Schachclub auf Nachfrage der RLZ.

    "Für uns verschlechtert sich nichts", sagt auch DRK-Chef Hans-Eugen Maus. Es sei ohnehin sinnvoll, die Kita im Bürgerhaus einzurichten, statt neu zu bauen.

    Das sieht auch der Bürgermeister so: "Das ist die einzige Möglichkeit, ohne Neubau an eine neue Kita zu kommen", sagt Werner. Der Umbau kostet etwa 400 000 Euro, wovon der Zweckverband rund 75 000 Euro tragen muss. Der Rest kommt aus Fördermitteln und Zuschüssen.

    Ein Neubau hätte nach Werners Angaben etwa 1,3 Millionen Euro gekostet - bei gleichen Fördersummen. Der Umbau beginnt im kommenden Jahr, dann müssen zum Beispiel die Sozialräume, Aufenthaltsräume für die Betreuer und die Toiletten eingerichtet werden. "Aber am größten Teil der Räume müssen wir gar nichts ändern", so Werner.

    Bürgerhaus wird saniert

    Die neue Kita wird im Zuge der ohnehin anstehenden Sanierung des Bürgerhauses geplant und ist deren erster Schritt.

    Ziel ist es, das Bürgerhaus dann auch weitgehend barrierefrei zu machen, mit einer Rampe außen und einem Fahrstuhl im Inneren. Die Damentoilette muss dann an einen ganz anderen Platz wandern. Putz und Dach sollen auch erneuert werden, allerdings erst später.

    Von unserem Reporter Alexander Hoffmann

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