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    Leifheit-Erbin spendet eine Million Euro an die Stadt Nassau

    Eine Nichte der Unternehmerin Ingeborg Leifheit spendet der Stadt Nassau eine Million Euro. Damit gibt sie ihrer Dankbarkeit Ausdruck, dass die Stadt Leifheit im Sommer dieses Jahres die Ehrenbürgerrechte verliehen hat.

    Ingeborg und Günter Leifheit haben in den 1959 ein Unternehmen in Nassau gegründet, dass einen rasanten Aufstieg erfuhr.
    Ingeborg und Günter Leifheit haben in den 1959 ein Unternehmen in Nassau gegründet, dass einen rasanten Aufstieg erfuhr.

    Nassau - Eine Nichte der Unternehmerin Ingeborg Leifheit spendet der Stadt Nassau eine Million Euro. Damit gibt sie ihrer Dankbarkeit Ausdruck, dass die Stadt Leifheit im Sommer dieses Jahres die Ehrenbürgerrechte verliehen hat.

    Die in Kanada lebende Nichte ist Erbin der 1999 verstorbenen Unternehmerin Ingeborg Leifheit, geborene Kaiser. Ingeborg und ihr Mann Günter hatten 1959 in Nassau das heute weltweit tätige Haushaltswarenunternehmen gegründet.

    Die Gabe an die Stadt Nassau stammt von Ute Fleischhacker, deren Mutter Erika Kaiser die älteste Schwester Ingeborgs war. Fleischhacker, die seit Mitte der 1950er-Jahre in Kanada zu Hause ist, hat ihre Tante sehr geschätzt. Entsprechend erfreut war sie darüber, dass die Stadt Nassau der Unternehmerin im Juni dieses Jahres die Ehrenbürgerwürde verlieh. Damit machte der Stadtrat ein altes Versäumnis gut. Schon 1991 war Günter Leifheit zum Ehrenbürger der Stadt erklärt worden, seine Frau hatte man übergangen. Dabei hatte es konkrete Anregungen gegeben, die Ehre auch Ingeborg Leifheit zuteil werden zu lassen.

    Dass Ingeborg Leifheit ebenso zum Erfolg des Unternehmens beigetragen hat wie ihr 2009 verstorbener Mann, sagt nicht nur die Spenderin. Auch ehemalige Weggefährten hatten anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerwürde im Sommer erklärt, dass dieser Schritt überfällig war. Sie galt als „Unternehmerin mit Herz“ und hatte schon vor der Leifheit-Gründung die Firma ihrer Eltern nach der kriegsbedingten Flucht aus dem Erzgebirge im Ruhrgebiet wieder aufgebaut und später nach Nassau umgesiedelt. 1959 verkaufte sie ihren Firmenanteil und baute mit ihrem Mann ein neues Unternehmen auf. Die Eheleute veräußerten Leifheit 1973 und zogen in die Schweiz.

    Die Besonderheit der aktuellen Spende ist, dass die Stadt frei über das Geld verfügen kann. Schon zu Lebzeiten des Ehrenbürgers erhielt Nassau hohe Beträge für konkrete Projekte. Für den Bau eines Kulturhauses spendierte Günter Leifheit 2004 eine Million Euro. Neben Großprojekten unterstützte er die Nassauer Vereine. Er finanzierte den Kauf von Bibeln für die Kirche ebenso wie die Pralinen für die alljährliche Seniorenfeier der Stadt. Seine verwitwete dritte Ehefrau, Ilse Leifheit, setzt die Zuwendungen an Institutionen in Nassau fort.

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