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Nassau

Bunte Vielfalt macht Josefsmarkt attraktiv

Trotz zunächst widriger Wetterverhältnisse machten sich am Sonntag nach und nach immer mehr Menschen auf den Weg nach Nassau, um den Josefsmarkt und die geöffneten Geschäfte zu besuchen. Als mittags der Regen aufhörte, zeigten sich die Standbetreiber bereits „überwiegend zufrieden“, wie Stadtsekretärin Susanne Hafermann berichtet. „Ich habe allen erzählt, dass ab 14 Uhr die Sonne scheint“, sagt sie schmunzelnd. Die Zeit wurde nicht präzise eingehalten, aber es wurde im Laufe des Nachmittags immer besser – und die Zahl der Gäste wuchs.

Die Mädchen vom Jugendtreff bieten mit Leiterin Juliane König frische Gemüse-Smoothies an und bauen ein Hochbeet.
Die Mädchen vom Jugendtreff bieten mit Leiterin Juliane König frische Gemüse-Smoothies an und bauen ein Hochbeet.
Foto: Carlo Rosenkranz

Der morgendliche Regen hat den Markt dennoch beeinflusst. „Manche Händler, die sich angemeldet hatten, sind nicht gekommen“, sagt Hafermann. Deshalb war die Vielfalt des Angebots nicht ganz so groß wie geplant. Dennoch wurde den Kunden einiges geboten. Zum ersten Mal dabei war beispielsweise der Obernhofer Lahnwinzer Norbert Massengeil-Beck mit einer großen Auswahl seiner Weine. Neu dabei waren auch ein Stand mit italienischen Spezialitäten sowie ein Schmuckstand. Beide, so berichtet Susanne Hafermann, haben signalisiert, wiederkommen zu wollen. Ihre Bilanz aus Sicht der Stadt Nassau lautet: „Der Josefsmarkt war eine runde Sache.“

Große Resonanz auf die Schubkarren-Aktion: Gärtnerin Sylvia Hermes (rechts) und Floristin Maike Proff (links) helfen Monique Thesing bei der Gestaltung ihres mobilen Mini-Gartens, der in Obernhof seinen Platz haben wird.
Große Resonanz auf die Schubkarren-Aktion: Gärtnerin Sylvia Hermes (rechts) und Floristin Maike Proff (links) helfen Monique Thesing bei der Gestaltung ihres mobilen Mini-Gartens, der in Obernhof seinen Platz haben wird.
Foto: Carlo Rosenkranz

Floristin Maike Proff zeigte sich gleich in dreierlei Hinsicht sehr angetan von der Resonanz auf den Josefsmarkt – als Zweite Vorsitzende des Werberings, Geschäftsfrau und Mitverantwortliche für die Schubkarrenaktion. Ihre Bedenken wegen des zunächst schlechten Wetters waren schnell verflogen. Mit Gärtnerin Sylvia Hermes bepflanzte sie gleich reihenweise Schubkarren für Vereine, Institutionen und Gewerbetreibende. Zahlreiche Marktbesucher blieben stehen, kamen mit den beiden Fachfrauen ins Gespräch und holten sich Anregungen für die Gestaltung der Miniaturgärten. „Die Resonanz der Besucher auf die Schubkarrenaktion ist durchgehend positiv“, zieht Proff Bilanz. Sie habe in den fünf Jahren ihres Bestehens nicht an Reiz verloren. Die individuell bestückten Schubkarren werten Proff zufolge nicht nur das Stadtbild auf, sondern schaffen auch ein Gemeinschaftsgefühl. Voll des Lobens ist die Zweite Werberingvorsitzende für den Jugendtreff, der sich unter Leitung von Juliane König mit dem Bau eines Hochbeets, der Bepflanzung von Schubkarren und mit einem Smoothie-Stand stark engagiert hat.

Für Maike Proff sind der seit 2017 neu konzipierte Josefsmarkt, der ebenfalls aufgewertete Johannismarkt am 3. Sonntag im Juni sowie die Expomeile am 21. und 22. April auch wichtige Bausteine eines Standortmarketings, bei dem alle an einem Strang ziehen. Sie hofft auf Neuansiedlungen, die das Warenspektrum in der Stadt wieder vielfältiger werden lassen. „Nassau hat so viele Vorteile“, sagt sie und hofft, dass sich junge Menschen selbstständig machen und eine Existenz aufbauen. „Es lohnt sich wirklich“, ist sie überzeugt. Carlo Rosenkranz

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