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Wochennachlese von Sonja Roos: Schwein gehabt – Zweimal zum Glück und einmal zum Unglück

Viele decken sich ja gerade zu Jahresbeginn gerne mit Glücksbringern aller Art ein. Da gibt es vierblättrige Kleeblätter, Schornsteinfeger und – Schweine. Und manchmal muss man ja auch „Schwein haben“. Wie unsere Leserin Inge Kohl aus Wissen schreibt. Ihre Schwester hatte nämlich in der Silvesternacht jede Menge Schwein, denn um ein Haar wäre ihr ein Hängeschrank zum Verhängnis geworden.

Sonja Roos.
Sonja Roos.

Schwein gehabt, Teil I: Unsere Leserin hat eine Schwester, die mit ihren 87 Jahren noch topfit und äußerst rüstig ist. Als diese just an Silvester ihre Spülmaschine ausräumte, passierte es: Der große Hängeschrank voller Geschirr, der seit 20 Jahren an der Wand seinen Dienst tat, stürzte mit großem Getöse herab. Geistesgegenwärtig sprang die Dame zur Seite, so dass sie den hinterhältigen Angriff des nicht mehr haltenden Schrankes unbeschadet überstand. Jedoch riss dieser die Armatur am Spülbecken mit sich, so dass die Schwester nicht nur jede Menge Scherben in der Küche hatte, sondern auch noch eine Überflutung. Dank der Hilfe von Inge Kohl und des Neffen bekam man die Sache aber schnell in den Griff. Das hätte auch anders ausgehen können, also jede Menge Schwein gehabt.

Schwein gehabt, Teil II: Auch ich hatte diese Woche Schwein. Und zwar ging es genau um diese Ausgabe, die Sie heute in Händen halten. Vielleicht sind Ihnen an der ein oder anderen Stelle ja ein paar Schweine begegnet, dann wissen Sie, womit ich mich so beschäftigt habe. Allerdings kann man als Journalist ja die schönste Recherche in die Tonne treten, wenn man keinen Experten hat, mit dem man darüber reden und Sachverhalte verifizieren kann. Vor allem der lokale Bezug ist für uns immer wichtig. So saß ich also am Freitagmittag auf heißen Kohlen, da mir der Experte fehlte. Wir hatten mehrfach aneinander vorbei telefoniert. Und wie das so ist: Das Thema war gesetzt, das Loch auf Seite 1 wäre groß gewesen. Und an einem Freitag ist es auch illusorisch anzunehmen, man könne irgendwo einen neuen Experten auftun. Sie können sich vorstellen, wie groß meine Erleichterung war, als mich Franz Kick vom Forstamt Altenkirchen um kurz vor eins doch noch zurückrief. Thema eingetütet, Artikel geschrieben, Schwein gehabt – im doppelten Sinne.

Schwein gehabt, Teil III: Ein Schwein, aber wenig Glück hatten dafür gestern Morgen etliche Autofahrer auf der B 9 zwischen Rhens und Spay. Ein Autofahrer war am frühen Morgen mit einer Wildsau kollidiert. Nicht nur, dass die arme Sau kein Schwein hatte, neun andere Fahrzeuge hatten zu wenig Abstand gehalten. Die Bilanz: eine tote Wildsau, zehn beteiligte und beschädigte Fahrzeuge, von denen vier abgeschleppt werden mussten, und ein Sachschaden in Höhe von rund 35.000 Euro.

Altenkirchen Betzdorf
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