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Tausende Jecken bejubeln Wissener Karnevalsumzug

Wissen – Was für ein Spaß, hoch lebe die närrische Großfamilie: So wie seit Generationen feierten die Wissener den Höhepunkt ihres Karnevals mit dem großen Umzug durch die Stadt – und Tausende Besucher aus nah und fern säumten die Straßen. Zusammen mit Freunden aus den Nachbargemeinden, aber auch aus Altenkirchen und Pracht, Morsbach und Scheuerfeld gestaltete die KG Wissen 1856 einen wirklich ansehnlichen Abschluss der fünften Jahreszeit.

Wissen - Was für ein Spaß, hoch lebe die närrische Großfamilie: So wie seit Generationen feierten die Wissener den Höhepunkt ihres Karnevals mit dem großen Umzug durch die Stadt – und Tausende Besucher aus nah und fern säumten die Straßen. Zusammen mit Freunden aus den Nachbargemeinden, aber auch aus Altenkirchen und Pracht, Morsbach und Scheuerfeld gestaltete die KG Wissen 1856 einen wirklich ansehnlichen Abschluss der fünften Jahreszeit.

Aber nicht nur die augenfälligen Schönheiten wurden bejubelt, auch die Ohren bekamen zünftige Kost serviert. Wummernde Bässe, Party-hits kölscher Tonart sowie feine Fanfaren und Blasmusik hallten zwischen den Häusern wider. Der Spielmannszug Alte Kameraden Hövels, die Bergkapelle Birken-Honigsessen, der Musikverein Brunken, die Siegheuler Scheuerfeld, der Musikzug Starkburg Heppenheim sowie die Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen sorgten unterwegs für flotte Musik.
Freigiebige Hände warfen bergeweise Kamelle, verteilten Süßigkeiten und kleine Überraschungen an das Volk. Behände füllten die Kinder am Straßenrand ihre mitgebrachten Tüten, und auch der eine oder andere Erwachsene entwickelte erkennbaren Eifer im Kampf um Bonbons und Popcorn. Wieder mit dabei waren auch die Damen und Herren aus Frankreich in ihren edlen Roben. Die Freunde des Comité des fêtes Mi-Carêms aus der Partnerstadt Chagny in Burgund herzten viele Bekannte und schenkten Roséwein aus. Neben diesem Kulturexport war allerdings der verbreitete ungenierte Griff zu alkoholischen Getränken nicht zu übersehen. Sowohl im Publikum als auch auf den Motivwagen und in den Fußgruppen hatte beileibe nicht jeder Orangensaft in Glas.
Gleichwohl blieb der große Veilchendiensttagszug ohne Zwischenfälle, wie von der Polizeiwache Wissen zu erfahren war. Das lag nicht zuletzt an den sehr aufmerksamen Sicherheitsleuten, die jeden Wagen zu Fuß begleiteten. Sehr sorgsam achteten sie darauf, dass kein Fußgänger, etwa auf der Jagd nach Kamelle, unter die Räder geriet.
Mit seinen knapp 70 Programmpunkten nahm der Wissener Veilchendienstagszug die im Vorjahr bewährte Strecke. Längere Standphasen blieben so eher die Ausnahme. Laut schallte das „Wissen, o-jö-jo“ entlang der Zugstrecke. Auf großen Wagen defilierten mehrere Karnevalsgesellschaften am Wissener Prinz Uwe I. vorbei, gut gelaunt grüßten sich die Delegationen mit ihren jeweiligen Schlachtrufen.
Die Kreationen der teilnehmenden Gruppen dienten in erster Linie der guten Laune, aber vereinzelt rieben sich die Jecken auch an der kleinen und großen Politik – von der Rathausallee ohne Läden bis zur Biogas-Vision. elm

 

Altenkirchen Betzdorf
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