40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Altenkirchen/Betzdorf
  • » SV Bruche möchte einen Kunstrasen
  • Aus unserem Archiv
    Betzdorf-Bruche

    SV Bruche möchte einen Kunstrasen

    Während Platzwart Volker Asbach den Ascheplatz in Betzdorf-Bruche herrichtet, haben die Vorstandsmitglieder des ortsansässigen Sportvereins die Zukunft im Blick. Denn geht es nach dem SV Bruche, soll der Ascheplatz in einen Kunstrasenplatz umgebaut werden – wenn möglich schon zum 100-jährigen Bestehen des Vereins in zwei Jahren, 2019. Dann wird Bruche zum Jubiläum gemeinsam mit der Spvgg Steineroth-Dauersberg den VG-Pokal ausrichten. 100 Jahre wird auch die Spielvereinigung im Jahr 2019.

    Während Platzwart Volker Asbach den Aschenplatz in Bruche herrichtet, hat der Vorstand des SV Bruche den Blick in die Zukunft gerichtet. Der Verein möchte einen Kunstrasen, wenn möglich schon zum Jubiläum in zwei Jahren.  Foto: Claudia Geimer
    Während Platzwart Volker Asbach den Aschenplatz in Bruche herrichtet, hat der Vorstand des SV Bruche den Blick in die Zukunft gerichtet. Der Verein möchte einen Kunstrasen, wenn möglich schon zum Jubiläum in zwei Jahren.
    Foto: Claudia Geimer

    Der SV Bruche hat im Herbst vergangenen Jahres einen entsprechenden Brief an Bürgermeister Bernd Brato geschrieben und anschließend mit ihm und mit Vertretern des Bauamts Gespräche geführt. Jetzt wartet der Vorstand gespannt auf eine Antwort. „Wir brauchen ein Signal von der Stadt“, sagt Geschäftsführer Klaus Reuter. Er stellt gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Andreas Diedershagen, dem zweiten Geschäftsführer Eric Keuper und Fußball-Abteilungsleiter Maik Pfeifer die Pläne vor.

    Der SV Bruche hat seine Hausaufgaben gemacht. In einem fünfseitigen Schreiben hat der Verein konkret dargelegt, welche Vorteile ein Kunstrasen mit sich bringen würde. Denn der Ascheplatz in Bruche – da sind sich die Herren einig, macht es nicht mehr lange. Zwar wird an der Anlage intensiv gearbeitet – „doch das bleibt Flickwerk“, sagt Diedershagen. Dennoch ist der Verein der Stadt dankbar für das neue Pflegegerät und die gut 230 Tonnen „rote Erde“, die auf dem Spielfeld verteilt worden sind. Denn der Platz sei in der abgelaufenen Saison kaum bespielbar gewesen. „Der Untergrund kam schon raus. Grauwacke und Schotter waren zu sehen, und das ist auch von Schiedsrichtern schon moniert worden“, berichtet Pfeifer. Für die Brucher steht fest: der Aschebelag ist ein Auslaufmodell, die Sanierung in herkömmlicher Form reicht nicht aus.

    Deshalb möchte der Verein, der in die B-Klasse aufgestiegen ist, einen grünen Untergrund. Der SV würde dabei einen Kunstrasen einem Naturrasen vorziehen. Der koste zwar mehr, sei aber in der Unterhaltung wesentlich billiger und wesentlich strapazierfähiger, was die Nutzung angehe. „Kunstrasen benötigt keine Ruhepausen zum Nachwachsen. Kunstrasen ist auch bei dauerfeuchtem Winterwetter intensiv bespielbar“, heißt es zur Erläuterung in dem Brief an den Bürgermeister. Der Verein rechnet mit Anschaffungskosten von mehr als 340.000 Euro. Neben dem reinen Spielfeld müsse auch die Laufbahn saniert werden. „Jeder Krümel Sand muss raus“, sagt Reuter.

    Der Verein hat sich in dem Schreiben bereits auch konkrete Gedanken über Finanzierungsmöglichkeiten gemacht und mögliche Fördertöpfe genannt. Der Verein würde sich im Rahmen seiner Möglichkeiten selbstverständlich auch finanziell beteiligen, Eigenleistung einbringen und um Sponsoren werben. Doch mit 150 Mitgliedern sind natürlich die Mittel begrenzt.

    Der Vorstand hat auch einen Plan B in der Schublade. Reuter nennt es das „Derschener Modell“. Dabei geht es um den Kauf eines gebrauchten Kunstrasenplatzes. Die Kosten hierfür könnten zwischen 100.000 und 150.000 Euro liegen. Der Platz wäre günstiger, aber natürlich die Lebensdauer kürzer.

    Der SV Bruche weiß, dass er mit seinem Anliegen in der Verbandsgemeinde Betzdorf/Gebhardshain nicht alleine dasteht. Auch in Scheuerfeld wird über den Bau eines Rasenplatzes nachgedacht. Im Stadion „Auf dem Bühl“ hofft die SG 06 Betzdorf auf eine Sanierung des maroden Rasenplatzes und auf eine Lösung für den Hybridrasen, der die Erwartungen nicht erfüllt hat.

    Von unserer Mitarbeiterin Claudia Geimer

    Altenkirchen Betzdorf
    Meistgelesene Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Ihre Ansprechpartner in der Redaktion
    Markus Kratzer (kra)
    Redaktionsleiter
    Tel 02681/9543-21
    E-Mail
    Volker Held (vh)
    stv. Redaktionsleiter
    VG Altenkirchen
    Tel 02681/9543-33
    E-Mail
    Elmar Hering (elm)
    Redakteur
    VG Wissen & Hamm
    Tel 02681/9543-13
    E-Mail
    Andreas Neuser (an)
    Redakteur
    VG Betzdorf, Gebhardshain
    Tel 02741/9200-68
    E-Mail
    Daniel Weber (daw)
    Redakteur  
    VG Daaden, Gebhardshain, Stadt Herdorf
    Tel 02741/9200-67
    E-Mail
    Peter Seel (sel)
    Redakteur VG Kirchen
    Tel 02741/9200-65
    E-Mail
    Sonja Roos (sr)
    Redakteurin VG Hamm
    Tel 02681/9543-19
    E-Mail
    Beate Christ (bc)
    Reporterin VG Flammersfeld
    Tel 0170/2110166
    E-Mail
    Online regional
    Markus Eschenauer

    Regio-CvD Online

    Markus Eschenauer

    Mail | 02602/160 474

    Regio-Reporterin
    Sabrina Rödder

    Regio-Reporterin

    Sabrina Rödder

    Mail | 02681/954 317

    epaper-startseite
    Regionalwetter Westerwald
    Sonntag

    8°C - 11°C
    Montag

    8°C - 12°C
    Dienstag

    8°C - 13°C
    Mittwoch

    7°C - 15°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach