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    Hachenburg

    Fly & Help: Region bildet Stütze der Stiftung

    Die Welt ist wundervoll: Unsagbare Naturschönheiten, ansteckende Lebensfreude, lachende Kinderaugen. Doch oft stehen den Glücksmomenten Hoffnungslosigkeit, Not und Elend gegenüber.

    An die Grenzen der Biegsamkeit brachten die Mitglieder der Akrobatikgruppe Adesa ihre Körper (oben). Ihre Auftritte und berührende Musik rundeten die Multivisionsshow von Reiner Meutsch ab.  Fotos: Röder-Moldenhauer
    An die Grenzen der Biegsamkeit brachten die Mitglieder der Akrobatikgruppe Adesa ihre Körper (oben). Ihre Auftritte und berührende Musik rundeten die Multivisionsshow von Reiner Meutsch ab. Fotos: Röder-Moldenhauer
    Foto: römo

    Wie eng beide Seiten beieinanderliegen, zeigte sich auf einfühlsame und ergreifende Weise in der Multivisionsshow, die Reiner Meutsch jetzt zugunsten seiner Stiftung Fly & Help im Cinexx in Hachenburg präsentierte. Die neu gestaltete Show ist in den nächsten Monaten in ganz Deutschland zu sehen.

    "Sie hier in Hachenburg, bei meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten präsentieren zu können, ist jedoch etwas ganz Besonderes", freute sich Meutsch. Denn gerade seine Heimatregion - der Norden von Rheinland-Pfalz - ist die finanzielle Stütze der Stiftung. "Zwei Drittel aller Spenden kommen aus dieser Gegend. Ich verneige mich vor dem Engagement der Menschen hier", sagte er.

    Besucher gingen auf eine Reise um die ganze Welt

    Knapp drei Stunden lang nahm Meutsch die vielen Besucher im voll besetzten Hachenburger Kinosaal mit auf eine Reise um die ganze Welt: zu den Berggorillas in Ruanda, zu den Klippenspringern in Acapulco, in die Müllberge in Kalkutta, in die Mystik des Machu Picchu, zu den Goldgräbern im Wilden Westen, zur Coppacabana in Rio, zum Orchideenfest in Kolumbien, in die Trostlosigkeit einer russischen Militärzone, in ein Aids-Krankenhaus in Afrika, in ein Heim für misshandelte und von der Gesellschaft ausgestoßene Mädchen in Asien, in die glitzernde Scheinwelt von Las Vegas, zu den ausgegrenzten, vom Alkohol gezeichneten Aborigines in Australien, in die Eiswüsten Grönlands und wieder zurück zum Siegerlandflughafen, wo Meutschs Weltumrundung begann und mit den Worten "Wir haben’s geschafft" endete.

    Foto: römo

    In großformatigen und großartigen Bildern, in Videos, in Meutschs Berichten, in der bewegenden Musik der beiden Künstler Yma America (Venezuela) und Juan Saúl Villao Crespo (Ecuador) sowie in der bewundernswerten und unglaublichen Akrobatik und Körperbeherrschung der Gruppe Adesa aus Ghana (ein Mitglied hat es während der Show sogar geschafft, sich durch einen Tennisschläger zu zwängen) wurden all die Emotionen deutlich, die der Botschafter des Westerwaldes, Reiner Meutsch, und sein Co-Pilot Arnim Stief während ihrer Weltumrundung 2010 erlebt und durchlebt haben. Sämtliche Strapazen, Gefahren und Widrigkeiten auf der Reise wurden - so hat es den Anschein - durch überwältigende Gastfreundschaft, durch große Hilfsbereitschaft der Ärmsten der Armen sowie durch sprachlos machende Naturgewalten zunichtegemacht. Die Leidenschaft für seine Projekte trägt Meutsch auch in seine neue Show. Authentisch, offen und ehrlich wirken seine Berichte. Als Leitfaden seines Programms dienen die Augen der Kinder in all den 77 Ländern, die er während seiner Reise fotografiert hat. Die Blicke der Jungen und Mädchen erzählen Geschichten ganzer Völker. Sie treffen die Zuschauer ins Herz, während diese den mal spannenden, mal witzigen, mal traurigen Erzählungen Meutschs lauschen.

    Schon 31 000 Kinder haben eine Chance auf Bildung bekommen

    So ist wohl zu erklären, wie aus Meutschs Stiftung Fly & Help, die in den Monaten der Weltreise ihren Anfang nahm, ein riesiges Hilfsprojekt werden konnte. 1,9 Millionen Euro wurden bereits investiert. 31 000 Kinder weltweit können mithilfe der Stiftung nun in ordentlichen Schulgebäuden Lesen, Schreiben und Rechnen lernen - und erhalten dadurch die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Meutsch hat sich mit der Weltumrundung einen Lebenstraum erfüllt, der seinem verstorbenen Vater verwehrt blieb. Mit seiner Stiftung Fly & Help sorgt der Kroppacher dafür, dass auch die Träume Zehntausender Kinder in Erfüllung gehen.

    Nadja Hoffmann-Heidrich

    Altenkirchen Betzdorf
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